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Schlafpositionen der Hunde - Was sagen sie über den Vierbeiner aus?

Hund schläft advice
© Shutterstock

Im Land der Träume: Wenn Vierbeiner hundemüde sind, holen sie sich auf unterschiedlichste Art Erholung. Ob auf dem Bauch, seitlich oder auf dem Rücken – alle Schlafpositionen der Hunde haben eine Bedeutung. Dieser Artikel geht den verschiedenen Positionen beim Schlummern auf den Grund und verrät, was dahinter steckt.

von Stephanie Klein

Gesunder Schlaf ist für Hunde wichtig. Je nach Alter und Naturell dösen Vierbeiner bis zu 20 Stunden am Tag. Allerdings gibt es bei der Art und Weise, wie sie schlummern von Hund zu Hund Unterschiede. Die Schlafpositionen der Hunde verraten nicht nur, wie der aktuelle Gemütszustand aussieht. Sie sagen zudem Interessantes über ihre Persönlichkeit aus. Schauen Sie beim nächsten Nickerchen Ihrer Fellnase ruhig genauer hin – für welche Stellung sie sich entscheidet, bringt spannende Erkenntnisse.

Der Klassiker: Ihr Hund schläft auf der Seite

Entspannung pur: Der Hund liegt seitlich und hat alle Gliedmaßen dabei ausgestreckt. Diese Schlafposition kommt häufig vor. Es ist ein gutes Zeichen: Ruht der Hund sich in der Seitenlage aus, bedeutet es, dass er absolut entspannt und glücklich ist. Zudem deutet diese Position auf einen selbstsicheren Vierbeiner hin. In der Seitenlage findet oft die REM-Phase statt. Daher kommt es vor, dass der Vierbeiner während des Schlafens winselt, mit den Beinen zappelt oder gar ein Bellen von sich gibt.

Hund schläft auf der Seite
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Hund schläft eingerollt, wie ein Fuchs

Wunsch nach Wärme: Wenn der Vierbeiner eingerollt schläft, ist ihm womöglich etwas kalt. Hundehalter können sich vergewissern, dass der Hund vor unangenehmer Zugluft geschützt ist. Vor allem Hunde mit kurzem Fell und zierlichem Körperbau, wie zum Beispiel das Italienische Windspiel oder Chihuahuas, sind kälteempfindlich. Die meisten bevorzugen beim Schlafen eine Decke oder noch besser: die Körperwärme ihres Menschen. Die Schlafposition – auch „der Fuchs“ genannt – hat auch eine weitere Bedeutung. Dadurch ist der Hund am Bauch und am Hals geschützt und erfährt die größte Sicherheit beim Schlafen. Deshalb kann diese Schlafposition auch auf einen unsicheren Hund hindeuten.

Hund schläft eingerollt
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Hund schläft auf dem Rücken – voller Vertrauen

Der Hund liegt entspannt auf dem Rücken und hält die Beine dabei ausgestreckt in der Luft? Es ist ein gutes Zeichen, wenn Ihr Hund auf dem Rücken schläft! Die Lage bedeutet, dass er Ihnen vertraut und sich absolut sicher und geborgen fühlt. Hier liegen seine empfindlichsten Körperstellen (Bauch und Hals) frei. Im sicheren Zuhause verspüren selbstbewusste Vierbeiner kein Bedürfnis danach, ihren Körper während des Schlafs vor Gefahren schützen zu müssen.

Hund schläft auf Rücken
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Auf dem Bauch – ein kleines Schläfchen

Ich bin bereit! Wenn ein Hund auf dem Bauch schläft, ist er schnellstmöglich einsatzbereit. Die Schlafposition auf dem Bauch ist ein Zeichen dafür, dass sich der Vierbeiner nur kurz ausruht. Ein Nickerchen nach einer Gassi-Runde oder während des Besuchs bei Freunden könnte so aussehen. Das Schlafen auf dem Bauch ist im Gegensatz zur Rückenlage kein Zeichen für Tiefenentspannung. Es kann bedeuten, dass die Umgebung zu unruhig ist und der Vierbeiner keine Erholung findet.

Hund liegt auf Bauch
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Superman-Position

Die Schlafpositionen der Hunde sind vielseitig! Bei der niedlichen „Superman“-Position liegt der Bauch flach auf dem Boden und alle Gliedmaßen sind ausgestreckt. Diese Pose demonstriert: Ich fühle mich pudelwohl, bin aber für den Fall der Fälle einsatzbereit! Aus dieser Position heraus, kann der Hund schnell wieder auf allen Vieren stehen und schläft meistens nicht tief und fest. Häufig zu beobachten ist die Bauchlage bei Welpen oder Vierbeinern, die rastlos sind.

Hund schläft auf Bauch
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Schlafpositionen der Hunde - Bitte nicht stören!

„Schlafende Hunde soll man nicht wecken!“ - diese Redewendung trifft voll und ganz zu. Einen Hund mitten im Tiefschlaf zu stören, kann aggressives Verhalten auslösen. Zudem führt Schlafmangel langfristig zu mehr Krankheiten, da das Immunsystem geschwächt wird. Vierbeiner brauchen viel Ruhe und Schlaf. Als Hundehalter ist darauf zu achten, dass die Umgebung um den Schlafplatz eine entspannte Atmosphäre bietet und dem Hund ausreichend Platz zur Verfügung steht. Doch keine Sorge: Gegen ein liebevolles Beobachten des schlummernden Vierbeiners ist nichts einzuwenden.