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Dürfen Hunde Salat essen?

Darf mein Hund Salat essen oder nicht?

© sompong.j5d / Shutterstock

Darf mein Hund Salat essen?

von Stephanie Klein

Am veröffentlicht

Für uns Menschen ist Salat gesund – daran besteht kein Zweifel. Aber dürfen Hunde Salat essen oder ist davon eher abzuraten?

Ein Hund knabbert an einem Salatblatt – dieser Anblick ist recht selten. Das Gemüse steht nicht gerade oben auf der Top-10 Liste der beliebtesten Snacks der Vierbeiner. Was aber Hundehalter vor allem interessiert: Ist Salat für Hunde gesund oder giftig?

Dieser Ratgeber Artikel beantwortet die Frage: „Dürfen Hunde Salat essen?“ und liefert Infos über die Nährstoffe, die in einem Salat stecken.

Dürfen Hunde Salat essen?

Ja, grüner Salat ist gesund für Hunde und darf auf dem Menüplan als Beilage eines Hundes stehen. Im Gegensatz zu unverträglichen oder giftigen Gemüsesorten wie Zwiebeln, grüne Paprika oder Auberginen ist der Verzehr von Salat für Hunde unbedenklich.

Das Gemüse bringt sogar viele Vorteile mit sich: Salat ist ein wichtiger Nährstofflieferant und zudem auch noch kalorienarm. So können verschiedene Salatarten auch helfen, Übergewicht beim Hund vorzubeugen oder zu reduzieren. Beim Thema „Salat für Hunde“ gibt es allerdings einige Hinweise zu beachten. 

Grüner Salat für Hunde

Wie Spinat, Rote Bete und andere Gemüse- und Obstsorten enthalten einige Salatsorten (darunter Feldsalat) Oxalsäure. Es trifft zwar zu, dass dieser Bestandteil für Hunde ungesund ist und die Aufnahme von Nährstoffen verringert. Jedoch ist der Anteil an Oxalsäure im Feldsalat nicht nennenswert. Zudem bekommen Hunde Salat nicht tagtäglich in hohen Mengen serviert. 

Die meisten Hunde können demnach verschiedene Salatsorten problemlos essen und somit von den vielen wertvollen Nährstoffen profitieren. Lediglich Hundehalter von nierenkranken Vierbeinern sollten die Gabe vorsichtshalber tierärztlich abklären und bei Unsicherheit lieber ganz vom Servieren absehen.

Ein weiterer Tipp: Aufgrund der hohen Nitratwerte in vielen Salatsorten und den Pestiziden, ist die Bio-Variante immer der Treibhaus-Variante vorzuziehen.

Kopfsalat für Hunde

Kopfsalat hat einen feinen, etwas würzigen Geschmack. Womöglich wurde die Salatsorte deshalb von dem beliebten Eisbergsalat im Supermarkt verdrängt. Allerdings hat der Kopfsalat viele positive Eigenschaften – nicht nur für den Menschen. Hunde können vor allem von seinem hohen Gehalt an Vitamin K profitieren. Dieses Vitamin spielt eine wichtige Rolle für die Blutgerinnung.

Weitere Vitamine und Nährstoffe im Kopfsalat:

  • Vitamin A
  • Vitamin C
  • Folsäure
  • Beta-Carotin
  • Kalzium
  • Kalium

Jack Russell am Salatblatt

Jack Russell interessiert sich für Grünzeug© AG / Shutterstock

Feldsalat für Hunde

Feldsalat zeichnet sich durch einen nussigen Geschmack aus, den nicht alle Hunde mögen. Es lohnt sich aber, diese Salatsorte in die Hundeernährung zu integrieren – denn kein Salat kann den Feldsalat in seinem Vitamin C Gehalt übertreffen. Zwar sind Hunde in der Lage, in ihrem Körper selbst Vitamin C herzustellen. Eine zusätzliche Gabe von Lebensmittel mit Vitamin C Gehalt kann aber unter anderem bei älteren Hunden ratsam sein.

Weitere Vitamine und Nährstoffe im Feldsalat:

  • Vitamin A
  • B-Vitamine
  • Vitamin E
  • Magnesium
  • Chlorid
  • Kalzium
  • Phosphor

Welchen Salat darf ein Hund essen?

  • Eisbergsalat
  • Lollo Rosso
  • Romanasalat
  • Chicorée
  • Rucola
  • Endiviensalat

Ist Salat für Hunde gesund?

Manch einer fragt sich, ob das Hinzufügen pflanzlicher Komponenten im Hundefutter überhaupt im Sinne der Haustiere ist. Hunde bekommen in der Regel Trocken- oder Nassfutter mit hohem Fleischanteil serviert. Diese Eigenschaft bezeichnen einige Hersteller auch als Qualitätsmerkmal. Allerdings sind Hunde durchaus im Stande, pflanzliche Kost zu verstoffwechseln, wenn dabei einige Dinge beachtet werden.

Viele Gemüsearten sind aufgrund ihrer wertvollen sekundären Pflanzenstoffe für Hunde sogar gesundheitsfördernd. Vor allem die Darmgesundheit kann aufgrund von ballaststoffreichem Gemüse gefördert werden – solange der Salatanteil im Napf nicht überhandnimmt.

Wie viel Salat für den Hund?

Beim Barfen besteht ein Napf für Hunde zu etwa 70 % aus tierischen Proteinquellen wie Fleisch, Innereien oder Fisch. Die restlichen 30 % machen Getreide, Gemüse und ein wenig Obst und etwas Öl aus. Auch in hochwertigem Fertigfutter kann eine kleine Menge an Salat - wie zum Beispiel Chicorée - enthalten sein.

Somit sollte Salat nur in Maßen verzehrt werden. Zu viel Salat kann übrigens beim Hund zu Blähungen, Bauchschmerzen und anderen unangenehmen Magen-Darm-Beschwerden führen.

 

Wie kann ich meinem Hund Salat geben?

Am besten erntefrisch – denn viele Salatsorten wie Kopfsalat und Feldsalat welken schnell. Wenn Sie Ihren Hund barfen oder ihn mit Nassfutter ernähren, können Sie Salate püriert ins Futter mischen. Dafür eignet sich am besten die Verwendung eines Mixers. Halten Sie sich dabei am besten an die empfohlene Aufteilung von Fleisch, Getreide, Gemüse und Obst, beziehungsweise genau an die Vorgaben des jeweiligen Barf-Rezepts.

Es spricht auch nichts dagegen, dem Hund gelegentlich ein Salatblatt zwischendurch zu geben. Allerdings können Hunde die Nährstoffe von ganzen Salatblättern nicht aufnehmen. Ein Salatblatt dient demnach nur als kleiner Snack für zwischendurch.  

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