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Urlaub an der Ostsee: Ein Paradies für Hunde

Hunde in den Dünen advice © Shutterstock

Die Ostsee ist das kleinste Meer der Welt. Dennoch zählt die deutsche Ostseeküste zu den beliebtesten Reisezielen Europas. Westlich von Flensburg erwartet Urlauber eine wunderschöne Strandidylle in Kombination mit dänischem Flair. Richtung Osten, bis nach Usedom, finden Hundehalter lange Sandstrände, imposante Kreidefelsen und prachtvolle Kaiserbäder, die in ihrem Glanz erstrahlen. Kurzum: Die Ostsee bietet die perfekte Kulisse für einen erholsamen Urlaub. An welchen Orten das Baltische Meer für Vierbeiner am schönsten ist und wo Urlauber mit Hund am besten nächtigen, gibt es hier nachzulesen.

von Stephanie Klein

Ostsee: Aktivitäten mit Hund nach Reiseziel und Reisezeit

Zu jeder Jahreszeit ist ein Hundeurlaub an der Ostsee ein schönes Erlebnis. Bei der Frage nach der idealen Reisezeit kommt es auf die Präferenzen der Urlauber an. Im Sommer können Wasserratten entspannte Tage am Meer verbringen und finden eine kühle Erfrischung in der Ostsee. Im Frühjahr oder Herbst ist das Wetter etwas unbeständiger, was für wahre Outdoor-Fans kein Hindernis darstellt.

Joggen, Radfahren, Wandern oder gemütlich entlang der Uferpromenade spazieren – an der Ostsee ist für jeden etwas dabei.

Auch im Winter ist die Ostsee mit ihrem maritimen Charme eine Reise wert. Der perfekte Start in den Tag: Morgens mit Vierbeiner die Sonne bestaunen, wie sie wie ein glühender roter Ball über dem Baltischen Meer auftaucht. Pluspunkt: Zu keiner anderen Jahreszeit finden Urlauber mehr Ruhe und Erholung. Die winterliche Idylle der weitläufigen und menschenleeren Strände ist perfekt, um neue Energie zu tanken. Zu erwähnen ist, dass einige Hunde bei Temperaturen um die 0 Grad schnell frieren. Besonders kleine Kurzhaar-Hunderassen sind den kalten Temperaturen oft nicht gewappnet. Viele andere Hunde können jedoch dank ihres Fells und ausreichend Bewegung einen Winterurlaub an der Ostsee problemlos meistern.

Strandurlaub: Hundestrände Ostsee

Feiner Sand, hügelige Dünen und Möwenklang – die Strände an der Ostsee bieten gestressten Städtern mit ihren Vierbeinern den perfekten Ausgleich zum Trubel. Glücklicherweise sind die Strände nicht nur für Zweibeiner geöffnet. In der Hauptsaison können Fellnasen an vereinzelten Strandabschnitten den Badespaß hautnah erleben.

Wichtig ist es, die Schilder an den Stränden zu beachten. Einige davon erlauben Hunde - jedoch nur an der Leine.

In den kälteren Monaten stehen den Urlaubern mit Hund mehr Strände zur Auswahl. Im Winter dürfen sie an viele Strände frei herumtollen, die im Sommer für sie tabu sind. Dann heißt es: Leinen los und Action!

Hundestrand Timmendorfer Strand

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Fellnasen sind am Timmendorfer Strand in Schleswig-Holstein willkommen! In den Monaten von November bis März ist der gesamte Strand für Hunde erlaubt. Wer in den Monaten von April bis Oktober mit Fellnase verreist, findet an zwei Strandabschnitten eine extra für Hunde ausgewiesene Fläche. Dann schauen Urlauber nicht nur den Fellnasen beim Schwimmen zu, sondern springen selbst ins kühle Nass. Die Wassertemperatur ist in den Monaten Juli, August und September mit bis zu 21 Grad Celsius am wärmsten. Hier ist darauf zu achten, dass immer ausreichend frisches Wasser und ein Schattenplatz für den Vierbeiner vorhanden ist.

Hundestrand Zinnowitz

In einem Strandkorb die Seele baumeln lassen, während die Fellnase das Strandleben in vollen Zügen genießt – das ist Urlaub an der Ostsee! Im Ostseebad Zinnowitz auf der Insel Usedom spüren Menschen und ihre tierischen Begleiter die Magie des Baltischen Meeres. In der Hauptsaison von Mai bis September dürfen Vierbeiner an separaten Strandabschnitten in Usedom planschen. Ein Beispiel für einen Hundestrand auf der Insel ist in Zinnowitz zu finden. In der Nebensaison hat der gesamte Strand seine Pforten für Vierbeiner geöffnet. Die Insel legt höchsten Wert auf Sauberkeit. Daher sind auf Usedom viele Kotbeutelspender zu finden. Zu erwähnen ist, dass auf der Insel die Leinenpflicht für Hunde herrscht.

Die Ostsee-Inseln Usedom, Rügen und Fehmarn

Hier finden Sie ausführliche Berichte

Urlaub mit Hund in Grömitz

Städtetrip: Hundefreundliche Städte an der Ostsee

Die Wismarer Bucht zählt zu den südlichsten Ausläufern des Baltischen Meeres. Die Hansestadt Wismar ist für Urlauber mit tierischen Begleiter bestens geeignet. Eine Menge Aktivitäten können Mensch und Hund zusammen unternehmen.

In Wismar entdecken Urlauber mit Fellnase historische Häuser oder lassen am Hundestrand den Blick über die Ostseewellen schweifen.

Oder wie wäre es, abends am malerischen Hafen mit einem Spaziergang den Tag ausklingen lassen? Es gibt vieles zu entdecken. Eine Gassi Runde der besonderen Art ist am wohl berühmtesten Wahrzeichen der Stadt zu erleben: Die Wasserkunst auf dem großen Marktplatz. Nach einem spannenden Tag voller Impressionen schlafen Mensch und Hund in einem hundefreundlichen Hotel oder Ferienhaus.

Campingurlaub mit Hund an der Ostsee

Planen Hundehalter einen naturbelassenen Urlaub nah am Wasser? Dann ist Camping an der Ostsee genau die richtige Wahl. Direkt nach dem Aufstehen geht es für Mensch und Hund auf zum Strand für die erste Gassi-Runde. Camping lässt nicht nur das Herz vom tierischen Begleiter höher schlagen. Seine Familie muss an Komfort nichts einbüßen – einige Resorts bieten Wellnessangebote an und sind mit gemütlich eingerichteten kleinen Hütten ausgestattet. Mit ein wenig Recherche finden Urlauber mit Hund den Campingplatz ihrer Träume. Ein Beispiel für ein hundefreundliches Resort ist das Ferien-Camp Börgerende in Mecklenburg-Vorpommern. Die Wohnmobil- oder Zeltplätze sind in direkter Hundestrand-Nähe und nach einem Ostseebad erfrischt sich der Vierbeiner dank der Hundeduschen im Camp.

Hier finden Sie Informationen zum Urlaub mit Hund an der polnischen Ostsee

Ostsee: Hundefreundliche Unterkünfte

Hotels, Ferienwohnung oder Ferienhäuser - die Ostsee bietet eine breite Palette an hundefreundlichen Unterkünften. Kein Wunder, denn die Küste des Baltischen Meeres ist zu schön, um sie dem Vierbeiner vorzuenthalten. Hundefreunde haben freie Wahl. In einem Ferienhaus, welches Vierbeiner willkommen heißt, ist ein eingezäunter Garten ideal, um unbeschwerte Tage zu verbringen. Ohne Garten, dafür etwas ausgefallener ist ein Hausboot - auch hier gibt es hundefreundliche Vermieter, zum Beispiel in der Nähe des Naturschutzgebietes Schleimünde. Eine Ferienwohnung bußt zwar in der Regel an Größe ein, aber das ist für viele nicht schlimm. Schließlich spielen sich die Ferien an der Ostsee größtenteils draußen am Strand ab. Auch ein Aufenthalt in einem hundefreundlichen Hotel ist eine Überlegung wert. Wenn sich die Zweibeiner nicht um die Verpflegung kümmern müssen, bleibt mehr Zeit für Spiel und Spaß mit dem Begleiter auf vier Pfoten!

Preise:

Eine kleine Ferienwohnung können zwei Urlauber plus Vierbeiner ab 300 € aufwärts beziehen. Ein Landhaus mit Reetdach nennen Reisende mit Hund für circa 500 € eine Woche lang ihr Zuhause. Etwas mehr Luxus? Mit circa 700 € pro Woche nächtigen Hund und Mensch eine Woche in einem luxuriösen Hausboot mit großer Terrasse. Gemütliches Camping mit Vierbeiner ist mit circa 200 € in der Woche günstig und verspricht dennoch Erholung. Anzumerken ist, dass die Preise je nach Saison variieren und je nach Vermieter auch eine zusätzliche Gebühr pro Hund anfallen kann.

Allgemeine Informationen

Tipps zur Anreise:

Bus, Bahn oder gleich mit dem Wohnmobil? Egal, wie sich Hundehalter entscheiden: die geografische Nähe macht die Anreise angenehm für den Vierbeiner. Mit dem Auto fahren Urlauber aus Süddeutschland circa sieben bis acht Stunden. Schneller am Ziel sind Reisende aus Hamburg. Die einstündige Autofahrt bis zum Timmendorfer Strand lädt regelrecht zum Urlaub an der Ostsee ein.

Umweltfreundlich und ohne Staus geht es mit dem Zug voran. Von Berlin oder Brandenburg aus, gibt es ein günstiges Ostsee-Ticket der Deutschen Bahn.

Kleinere Hunde fahren kostenlos mit, für größere muss allerdings ein Ticket gekauft werden. Zudem ist darauf zu achten, dass sie während der Bahnfahrt an der Leine und mit Maulkorb mitfahren.

Tipps zur Einreise:

Hundehalter verbringen sorglose Tage mit ihrem Vierbeiner, wenn sie an folgendes denken:

Bundesland Infos:

Zecken gibt es leider auch im Urlaubsparadies Ostsee. Die geliebten Vierbeiner sind besonders gefährdet, da sie gerne in Büschen herumschnuppern oder auf der Wiese toben. Am besten ist ein zuverlässiger Zeckenschutz und eine sorgfältige Kontrolle, beispielsweise nach einem Spaziergang in den Dünen. An den Stränden sind Urlauber immer gut beraten, wenn sie sich an die Vorgaben der Beschilderungen halten. Diese sind an jedem Eingang zu finden. Geht es mit dem Vierbeiner in die Stadt, ist sowohl in Mecklenburg-Vorpommern als auch in Schleswig Holstein in vielen Orten eine Leinenpflicht vorgeschrieben. Die Kommunen und Kurorte können jedoch Zusatzregelungen aufweisen.