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Karelischer Bärenhund

Andere Namen: Karjalankarhukoira

Karelischer Bärenhund
Erwachsener Karelischer Bärenhund © Shutterstock

Der Karelische Bärenhund ist ein Spitz, der früher in nordischen Ländern wie Finnland (seinem Heimatland), Schweden oder Norwegen für die Jagd auf Elche und Bären verwendet wurde.

Wichtige Informationen

Karelischer Bärenhund: Lebenserwartung :

6

18

11

13

Charakter :

Jagdfreudig

Größe :

Geschichte

Es handelt sich um eine sehr alte Hunderasse, die in der Karelen-Provinz und am Ladoga-See an der Grenze zwischen Russland und Finnland vorkam. Ab 1935 wurde sie dann mit dem Ziel weitergezüchtet, reinrassige Hund zu erschaffen. Der finnische Kennel Club erkannte sie in der Folge als eigenständige Rasse an und gab ihr den Namen, den sie noch heute trägt. Die Wahl wurde aufgrund von politischen Verpflichtungen getroffen, denn Karelien war damals zwischen Finnland und Russland aufgeteilt und die Rinnen wollten die finnischen Wurzeln dieses Hundes nicht zu sehr betonen. Später erkannte auch Russland die Rasse an, entschied sich aber dann dazu, nur noch tatsächlich russischstämmige Hunderassen anzuerkennen. Letzten Endes erkannte Russland den Laika als eigenständige Rasse an, welcher dem Karelischen Bärenhund exakt entspricht.

FCI-Gruppe

FCI-Gruppe

Gruppe 5 - Spitze und Hunde vom Urtyp

Sektion

Sektion 2 : Nordische Jagdhunde

Aussehen des Karelischen Bärenhundes

Größe

Weibchen : Zwischen 49 und 55 cm

Männchen : Zwischen 54 und 60 cm

Karelischer Bärenhund: Gewicht

Weibchen : Zwischen 17 und 20 kg

Männchen : Zwischen 25 und 28 kg

Fellfarbe

Schwarz

Felltyp

Lang

Augenfarbe

Braun

Aussehen

Der Karelische Bärenhund ist ein mittelgroßer, kräftiger Hund, der etwas länger als hoch ist. Er hat ein dichtes Fell und einen lebendigen Blick. Die Ohren sind aufrecht und gerade, mittelgroß und an der Spitze abgerundet. Die Augen sind eher klein. Der Kopf ist kegelförmig, mit einer nur leicht gewölbten Stirn, einem allmählich gegen den Schädel zu gewölbtem, leichten Stop, nur schwach entwickelten Augenbrauenbogen und einem geraden Nasenrücken. Der Körper ist kräftig, der Brustkorb tief, die Gliedmaßen gerade. Die Rute ist mittellang und wird in der Regel bogenförmig über dem Rücken getragen. Ihre Spitze berührt eine der Flanken oder den Rücken.

Gut zu wissen

Heute wird dieser Hund nur noch als Begleit- und Ausstellungshund gehalten.

Charakter

  • 66%

    Anhänglich

    In seiner Familie zeigt er sich sehr sanft, aber dieser Hund hat nur eine echte Bezugsperson.

  • 66%

    Verspielt

    Er spielt gern Spiele, bei denen all seine Sinne stimuliert werden.

  • 66%

    Ruhig

    Es handelt sich hier ursprünglich um einen Arbeitshund, der sich zu Hause nur dann ruhig verhalten kann, wenn seine Bedürfnisse zuvor erfüllt worden sind.

  • 66%

    Intelligent

    Er ist ein sehr guter Gehilfe bei der Arbeit und sehr leistungsstark, denn er setzt bei der Jagd alle seine Sinne ein.

  • 100%

    Jagdfreudig

    In seinem Heimatland wurde er für die Jagd auf Bären verwendet, wie sein Name schon vermuten lässt. Außerdem wurde er auch bei der Jagd auf Elche eingesetzt. Sein Geruchssinn ist überaus gut entwickelt, wie auch sein Sehvermögen, welches im Unterschied zu dem vieler anderer Hunde ausgezeichnet ist.

  • 100%

    Scheu

    Er wird niemals aggressiv, kann sich aber gegenüber Menschen, die er noch nicht kennt, sehr reserviert und argwöhnisch verhalten.

  • 66%

    Unabhängig

    Es handelt sich um einen sehr unabhängigen Hund, der aber schon regelmäßigen Kontakt zu seinen Besitzern braucht, um sich voll entfalten zu können.

    Verhalten des Karelischen Bärenhundes

    • 66%

      Kann alleine bleiben

      Er kann alleine bleiben, sofern sein Bedürfnis nach Bewegung zuvor befriedigt worden ist. Die Momente des Alleinseins bieten ihm die Möglichkeit, seine Aufgabe als Wachhund zu erfüllen.

    • 33%

      Gehorsam

      Wie alle nordischen Hunde ist auch dieser nicht allzu folgsam und dementsprechend nicht leicht zu erziehen. Dieser unabhängige und dickköpfige Hund reagiert in der Regel nur auf Kommandos von einer einzigen Person und ist nur kooperationsbereit, wenn ihm die Befehle sinnvoll erscheinen und sie ihm auf strenge, aber respektvolle Art erteilt werden.

      Seine Besitzer müssen bereits Erfahrung mit Hunden haben und dürfen niemals Gewalt anwenden.

    • 66%

      Bellen

      Der Karjalankarhukoira, wie er in seinem Ursprungsland genannt wird, signalisiert durch sein Bellen die Anwesenheit eines Wildtiers oder eines Eindringlings.

    • 100%

      Ausreißer

      Sein ausgeprägter Jagdinstinkt führt dazu, dass er leicht Spuren verfolgt, wenn seine Umgebung nicht gesichert ist. Allerdings ermöglicht es ihm seine ausgezeichnete Orientierung, problemlos wieder den Weg nach Hause zu finden.

    • 66%