Angst bei Haustieren: Umfrage & Test

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Träumen Katzen und wenn ja, wovon?

Schlafende Katze

Wovon träumt meine Katze?

© Rafa Beladiez Martinez / Shutterstock

Sicher hat jeder Katzenhalter schon mal beobachtet, wie seine Mieze im Schlaf zuckt und sich gefragt, ob Katzen träumen können. Wir verrarten es euch in diesem Ratgeber.

von Leonie Brinkmann

am aktualisiert

Es gibt wohl kaum etwas, das niedlicher ist und zugleich so viel Friedlichkeit und Gemütlichkeit ausstrahlt wie eine Katze im Tiefschlaf.

Katzenhalter werden sich wohl beim Beobachten ihrer schlafenden Mieze mehr als einmal gefragt haben, ob ihre samtpfotige Begleiterin im Schlaf träumt und wenn ja, wovon. Eine gute Frage, mit der sich auch die Wissenschaft immer wieder beschäftigt.

 

Wie viel Schlaf brauchen Katzen?

Katzen brauchen viel Schlaf, sehr viel. Genauer gesagt verschlafen die Miezen täglich im Schnitt 16 Stunden und somit knapp zwei Drittel ihres Lebens.

Natürlich variiert das Schlafverhalten von Katzen je nach Alter, der gesundheitlichen Verfassung, ihrer Aktivität, aber auch dem Wetter und der Jahreszeit.

Null Energie: Wenn Katzen wintermüde sind

So brauchen ältere und junge Tiere mehr Schlaf. Katzen, die viel Freilauf oder Beschäftigung haben, kommen mit weniger Schlaf aus und im Winter oder bei schlechtem Wetter legen die meisten Tiere besonders ausgedehnte Nickerchen ein.

Katzen sind immer fluchtbereit

Ein Schlafverhalten, das viele Menschen beneiden, denn man könnte meinen, vom Alltagstrubel oder Stress lassen sich Katzen wenig anhaben.

Der Eindruck trügt allerdings. Auch wenn sich die Miezen den Großteil der Zeit im Schlummermodus befinden, entgeht ihren wachen Sinnen kaum etwas. Droht Gefahr, sind sie in Sekundenschnelle hellwach. Wie Untersuchungen von Schlaf- und Traumforschern der Universität in Arizona gezeigt haben. 

Schlafposition: Das sagt sie über deine Katze aus

Nicht einmal ein Viertel der täglichen Schlafenszeit befinden sich Katzen tatsächlich im Tiefschlaf. Im Schnitt dauert eine Tiefschlafphase bei Katzen etwa sieben Minuten.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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REM-Schlaf bei Katzen

Genau wie bei uns Menschen setzt im Tiefschlaf die sogenannte REM-Phase ein. REM steht für „rapid eye movement“ und bezieht sich auf das schnelle hin und her Bewegen der Augen, welches man in dieser Phase bei schlafenden Menschen aber auch Tieren beobachten kann.

In dieser Phase träumen Menschen und Katzen auch, wie unter anderem Studien des Neurowissenschaftlers Michel Jouvet und des Veterinär-Neurologen Adrian Morrison gezeigt haben. Bei Katzen äußert sich diese Phase häufig auch im Zucken von Schwanz, Schnurrhaaren, Pfötchen oder Ohren.

Was bedeutet es, wenn wir von einer Katze träumen?

Wovon träumen Katzen?

Die Forscher gehen davon aus, dass Katzen genau wie Menschen in ihren Träumen die Geschehnisse des Tages verarbeiten.

Da Katzen uns jedoch nicht erzählen können, was sie geträumt haben, handelt es sich hierbei nur um eine Annahme.

Darf man schlafende Katzen wecken?

Während man also nur vermuten kann, wovon die Miezen träumen, ist wissenschaftlich erwiesen, dass man Katzen in der REM-Phase nicht wecken sollte. In dieser Phase werden viele Hormone ausgeschüttet, die vor allem zur Zellerneuerung benötigt werden.

Für die Gesundheit und ein langes Leben Ihrer Katze ist es daher besonders wichtig, dass Sie sie ausschlafen lassen. Selbst wenn Sie das Gefühl haben, Ihr Kätzchen hätte einen Albtraum, sollten Sie es schlafen lassen, wie Tierärzte ermahnen. 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Der perfekte Schlafplatz für Katzen

Andersherum können Sie sich als Katzenhalter glücklich schätzen, wenn Ihre Mieze bei Ihnen in den Tiefschlaf fällt, denn das heißt, dass Sie sich bei Ihnen richtig wohl und geborgen fühlt.

Fällt es Ihrer Katze schwer, sich bei Ihnen zu entspannen? Dann liegt es vielleicht an ihrem Schlafplatz. Es sollte ein Plätzchen sein, wo Ihre Mieze zur Ruhe kommen kann und gleichzeitig ihre Umgebung gut im Blick hat. Gemütlichkeit und Sauberkeit ist für das Wohlbefinden von Katzen ebenfalls sehr wichtig.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Kratzbäume sind eine gute Möglichkeit, Ihrer Katze einen festen Platz einzurichten, denn diese bieten den Samtpfoten sowohl Aussichtsplattformen als auch Verstecke, in die sie sich zurückziehen können.

Die besten Kratzbäume für Katzen
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