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Katze frisst Salami

Darf die geliebte Samtpfote von der Salami naschen?

© osobystist / Shutterstock

Dürfen Katzen Salami essen?

von Kim Mackowiak Redakteurin

Am veröffentlicht

Viele Menschen lieben Salami, sei es bei einer kräftigen Brotzeit oder auf der Lieblingspizza. Aber ist Salami auch ein toller Snack für die eigene Katze?

Die meisten Katzenhalter wissen das zum Glück: Katzen sind reine Fleischfresser. Während einem Hund auch mal ein Stück Obst oder Gemüse gut bekommt, kannst du deiner Katze eher eine Freude mit einem Stück Fleisch als Belohnung oder Snack machen. 

Aber dürfen Katzen Salami essen? Verträgt die Katze einen Happen dieser würzigen Wurstsorte? Oder ist Salami womöglich sogar gefährlich für den Stubentiger? Immerhin enthält die beliebte Wurst nicht nur Fleisch, sondern auch noch einige andere Zutaten. In diesem Artikel erfahren Sie alles Wissenswerte dazu.

Dürfen Katzen Salami essen?

Diese Frage ist mit einem klaren “Jein” zu beantworten. Salami in Maßen kann für Ihre Samtpfote ok sein. Aber wirklich nur in kleinen Stückchen und nur mal als Ausnahme, wenn Sie dem niedlichen Katzenblick einfach nicht widerstehen können, während Sie sich ein leckeres Salamibrot machen.

Katze am Tisch vor Salami und Tomate

Katzen und Salami ist ein heikles Thema© Deep_Mind / Shutterstock

Salami ist grundsätzlich nicht giftig für Katzen, daher ist es in Ordnung, wenn Ihre Katze gelegentlich ein Stückchen Salami bekommt. Aber wirklich nur ein Stück. Denn die Salami ist sehr fett, enthält zudem eine Menge Gewürze und Salz. So etwas kann in größeren Mengen bei Katzen für Magen-Darm-Probleme sorgen. 

Zudem ist der Hauptbestandteil von Salami rohes Schweinefleisch. Dies kann für Katzen durch bestimmte Viren gefährlich sein. Anders als eine Mortadella wird die Salami nicht gekocht, sondern an der Luft getrocknet oder fermentiert. Viren oder Bakterien werden also nicht durch Erhitzen abgetötet.

Tödliche Gefahr, wenn die Katze Salami frisst?

Wie bereits erwähnt, kann Salami mit Viren oder Bakterien belastet sein. Dabei geht eine besondere Gefahr von Salmonellen aus. Die Vergiftung durch Salmonellen zeigt sich bei der Katze durch Erbrechen, Durchfall, Fieber und Dehydration. In diesem Fall muss die Katze auf jeden Fall vom Tierarzt behandelt werden.

Eine weitere Gefahr für unsere Samtpfoten entsteht durch Trichinen. Diese Fadenwürmer verstecken sich gern in Schweinefleisch. Eine Infektion mit diesen Parasiten kann sich im ganzen Körper ausbreiten. Auch hier muss der Tierarzt bmöglichst sofort tätig werden, um Schlimmeres zu verhüten.

Wann darf meine Katze keine Salami essen?

Ihre Katze sollte allerdings auf gar keinen Fall Salami fressen, wenn darin Knoblauch oder Zwiebel enthalten ist. Knoblauch und Zwiebeln sind in einer bestimmten Dosis giftig für die Samtpfote.

Zudem sollten Sie darauf verzichten, einer tragenden Katze Salami zu geben. Sollten in der Salami unglücklicherweise Bakterien enthalten sein, besteht für die tragende Katze das Risiko einer Septikämie, also einer Form der Blutvergiftung, mit. Ein weiteres Risiko ist die Endotoxämie, die entsteht, wenn Bakterien im Körper absterben. Gehen deren Zerfallsprodukte ins Blut eines Kätzchens über, zieht dies gegebenenfalls gefährliche Erkrankungen nach sich.

Eine tragende Katze kann zudem von Bakterien und Viren in der Salami eine Lungenentzündung oder Meningitis bekommen. Im schlimmsten Fall besteht zudem die Gefahr einer Fehlgeburt.

Auch junge Kätzchen sollten keine Salami bekommen. Ihr Immunsystem kann sich noch nicht richtig gegen mögliche Bakterien in der Salami wehren. Das kann schlimme Folgen haben - bis hin zum Tod.

So viel Salami darf eine Katze essen

Welche Menge Salami genau eine Katze gut verträgt, lässt sich nicht bestimmen. Es kommt immer auf die Katze an und wie empfindlich ihr Magen-Darm-Trakt auf die Gewürze, das Fett sowie das Salz der Salami reagiert. Generell ist es aber besser, Salami nur in wirklich geringen Mengen zu füttern.

Neigt Ihre Katze zu Überempfindlichkeiten, sollten Sie lieber gleich ganz auf Salami verzichten. Ebenfalls dann, wenn Ihre Katze dazu neigt, etwas mehr Gewicht auf den Hüften zu haben. Salami ist extrem fetthaltig.

 

Hat Ihre Samtpfote Probleme mit den Nieren, gehört die Salami definitiv gar nicht auf ihren Speiseplan. In Salami ist viel Natrium versteckt, was sich negativ auf die Nieren auswirkt. Bei einer Vorbelastung der Katze sollte man also besser auf das Füttern von Salami verzichten.

Fazit: Dürfen Katzen Salami essen?

Die Antwort darauf lautet: im Prinzip ja. Katzen können mal ein kleines Stück Salami vertragen. Diese Wurst sollte aber kein dauerhafter Snack sein. 

Empfehlenswert ist Salami dennoch nicht, aufgrund des hohen Salz- und Fettgehaltes. Und die von Bakterien und Parasiten ausgehende Gefahr sollte auch nicht unterschätzt werden.

Füttern Sie Ihrer Katze lieber gekochtes Rindfleisch oder ungewürztes und hautfreies Geflügelfleisch. Das findet Ihre Samtpfote genauso lecker wie Sie Ihre Salami, aber es bekommt ihr deutlich besser.

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