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Katzenpfoten weg von Trauben und Rosinen!

Katze in den Weinreben advice © Shutterstock

Welche Lebensmittel dürfen Katzen essen? Und welche auf gar keinen Fall? Fragen, vor denen jeder Katzenliebhaber zwangsläufig immer wieder steht. Mit Trauben und Rosinen sieht es bei den frechen Stubentigern jedenfalls schlecht aus.

von Carina Petermann

Trauben und Rosinen gefährlich für Katzen

  • Trauben und Rosinen sind giftig für Katzen
  • Sie führen zu Nierenversagen
  • Eine Vergiftung kann zum Tode führen
  • Beim ersten Verdacht ist umgehend ein Tierarzt aufzusuchen

Sind Trauben und Rosinen giftig für die Katze?

Trauben und Rosinen sind köstlich und gesund – jedenfalls für uns Menschen! Für Katzen und auch für Hunde allerdings stellen sie eine große Gefahr dar. Sie haben eine toxische Wirkung auf den Körper der Haustiere. Der Verzehr der Nahrungsmittel führt schon bei kleinen Mengen zu Nierenversagen – und der Verlauf ist häufig tödlich. Aufgrund ihres meist geringen Körpergewichts sind Katzen besonders gefährdet. Schon kleine Mengen haben mitunter eine stark toxische Wirkung. Das gilt nicht nur für die Traube selbst, sondern auch für die getrocknete Version, die Rosine.

Ab wie vielen Rosinen und Trauben wird es gefährlich?

Als Faustregel gilt hier:

Ab zehn Gramm Rosinen oder Trauben pro Kilogramm Körpergewicht ist die toxische Grenze überschritten.

Das entspricht etwa 2,6 Rosinen pro Kilogramm. Die Katze hat also nur zwei oder drei Rosinen gefressen? In dem Fall besteht noch keine Gefahr.

Welche Symptome treten auf?

Die ersten Anzeichen für eine Vergiftung durch Trauben und Rosinen treten nach wenigen Stunden auf. Vor allem der Magen-Darm-Trakt ist betroffen. Es kommt zu Erbrechen, Durchfall und Bauchschmerzen. Zudem erhöhen sich der Harnstoff und der Kreatininwert im Blut. Sukzessive kommt es zu einer Konzentration überflüssiger Salze im Körper, da das Nierengewebe nicht mehr richtig arbeitet. Stück für Stück kommt es so zum Nierenversagen, das letztendlich tödlich verläuft. Hat die Katze Trauben oder Rosinen verspeist, ist sofort ein Tierarzt aufzusuchen.

Unsere Empfehlung: Vorsicht auch bei Naschereien!

Was Katzenhaltern im Alltag oft auf den Zeiger geht, ist in diesem Fall von Vorteil: Die kleinen Fellnasen sind äußerst wählerisch – und sie lieben Fleisch! Die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich an einer Tüte Rosinen vergreifen, ist deshalb nicht sehr hoch. Anders sieht das aber bei sogenannten Schokorosinen aus. Bei dieser beliebten Knabberei handelt es sich um mit Schokolade ummantelte Rosinen. Und Mimi und Co. Katzen lieben das! Schokolade ist allerdings hochgiftig unsere Katzen. Wer also gern abends Schokorosinen vor dem Fernseher knabbert, sollte die Tüte anschließend ordentlich verstauen. Oder sie gleich ganz leeren.

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