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Kater Mikesch: Der sprechende Kater aus der Augsburger Puppenkiste

Kater Mikesch advice © Augsburger Puppenkiste

Wer in den 60ern und 70ern aufgewachsen ist, erinnert sich bestimmt an Kater Mikesch. Die Samtpfote war nämlich der heimliche Star der Augsburger Puppenkiste. Aber was steckt eigentlich hinter dem sprechenden Stubentiger?

von Nina Brandtner

Das Wichtigste in Kürze

  • Mikesch ist ein Kater, der sprechen kann
  • Er bringt den anderen Tieren im Dorf auch das Sprechen bei – darunter Schwein, Hund und Ziegenbock
  • Nach Abenteuern in der weiten Welt kehrt er mit den Taschen voller Gold zurück nach Hause
  • Die Geschichte stammt aus der Feder des tschechischen Autors Josef Lada
  • Sie wurde von Otfried Preußler in sechs Folgen der Augsbuger Puppenkiste verfilmt

Kater Mikesch und die Augsburger Puppenkiste

Zu Ruhm gelangte der sprechende Kater Mikesch in den 1960er-Jahren durch die Augsburger Puppenkiste. Er ist der schwarze Kater eines Schusters – und der Schustersohn bringt ihm das Sprechen bei. Schon das macht ihn zu einem ganz besonderen Kater. Doch als wäre das noch nicht genug, gibt er seine erstaunliche menschliche Fähigkeit an andere Tiere weiter.

Kater Mikesch bringt Ziegenbock Bobesch und das Schweinchen Paschik das Sprechen bei.

Ursprünge in Tschechien

Ursprünglich geht Kater Mikesch auf eine Erzählung des tschechischen Kinderbuchautors Josef Lada aus den 1930er-Jahren zurück. Otfried Preußler, der Macher der Augsburger Puppenkiste, adaptierte die schöne Geschichte. Der lustige und freche Kater wurde damit hierzulande zu einer kleinen Berühmtheit.

Und worum geht es?

Der Schuster Pepik wohnt in dem kleinen tschechischen Dorf Holleschitz bei seiner Großmama. Die Großmama hat einen Kater. Sein Name ist Mikesch. Mikesch und Pepik freunden sich an und Pepik bringt dem Kater erfolgreich das Sprechen bei. Ab diesem Moment kennt jeder im Dorf den höflichen und lieben Kater. Er bekommt vom Schuster ein paar Stiefel geschenkt. In dem Dorf leben natürlich noch andere Tiere. Mikesch schließt Freundschaft mit ihnen – und bringt auch ihnen das Sprechen bei. Dazu gehören der rebellische Ziegenbock Bobesch, der Hund Sultan und das Schwein Paschik. Als Mikesch eines Tages den Rahmtopf der Großmama zerschlägt, traut er sich nicht, es zuzugeben. Stattdessen läuft er weg, um in der weiten Welt Arbeit zu finden und so Geld für einen neuen Rahmtopf zu verdienen. Es gelingt ihm und er ist viele Jahre lang unterwegs. Erst als er ganz viel Geld verdient hat, kehrt er in seine Heimat zurück: Bei sich trägt Mikesch allerhand Geschenke, für die Großmama, für Pepik, für Sultan, Bobesch und Paschik.

Unsere Empfehlung: Kater Mikesch auf Youtube anschauen!

Sie mögen die Augsburger Puppenkiste – und ganz besonders Kater Mikesch hat es Ihnen angetan? Dann schauen Sie sich auf Youtube den Kultkater an!