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Vorsicht, Giftköder! Ein spezieller Maulkorb kann schützen

Qnti Giftköder Maulkorb beim Hund advice
© Schecker

Dass Hunde Allesfresser sind, zeigt sich bei vielen Hunden beim täglichen Gassigehen. Ehe man sich versieht, frisst der Hund alles, was er finden kann und macht selbst vor Misthaufen oder toten Tieren keinen Halt. Leider kommt es durch dieses Verhalten immer wieder zu Vergiftungen, wenn der Hund beim Spazierengehen Giftköder frisst. Mit einem Anti-Giftköder-Maulkorb lässt sich das verhindern. Wir erklären, wie ein Maulkorb gegen Giftköder funktioniert und was bei der Anwendung zu beachten ist.

von Kristin Barling,

Das Wichtigste in Kürze

  • Giftköder sind nicht zu unterschätzen: Das enthaltene Gift ist für Hunde sehr gefährlich und kann im schlimmsten Fall sogar zum Tod führen.
  • Damit der Hund beim Gassigang sicher ist, ist es wichtig, den Hund richtig zu trainieren, um ihn davon abzuhalten, beim Spaziergang vom Boden zu fressen.
  • Ein Anti-Giftköder-Maulkorb hält den Hund von Giftködern fern, ohne ihn in seiner Bewegungsfreiheit zu stark einzuschränken.

Dazu dient ein Anti-Giftköder-Maulkorb für Hunde

Durch Menschen ausgelegte Giftköder sind eine ernsthafte Bedrohung für Hunde. Mit Rattengift versetzte Giftköder, mit Rasierklingen präpariertes Futter, aber auch andere für Hunde giftige Lebensmittel machen immer wieder Schlagzeilen. Wer seinen Hund vor diesen Gefahren schützen möchte, kann einen Anti-Giftköder-Maulkorb verwenden. Durch den Maulkorb kann der Hund beim Spaziergang nichts mehr vom Boden fressen und läuft damit keine Gefahr, vergiftete Köder zu fressen.

Anders als ein klassischer Maulkorb schränkt ein spezieller Anti-Giftköder-Maulkorb die Bewegungsfreiheit des Hundes weniger stark ein, sodass der Tragekomfort für den Hund deutlich höher ist. Viele Modelle bieten genug Freiheit, dass der Hund trotz Maulkorb ein Leckerli fressen, Wasser trinken und bequem schnüffeln und hecheln kann.

Die besten Maulkörbe gegen Giftköder für Hunde

Damit der Maulkorb gegen Giftköder wirksam ist, muss er sicherstellen, dass der Hund durch das Gitter kein Futter aufnehmen kann. Der Anti-Giftköder-Maulkorb muss daher das gesamte Maul abdecken und darf nicht nur aus einer Maulschlaufe bestehen. Die meisten Maulkörbe, die zu diesem Zweck geeignet sind, bestehen entweder aus Kunststoff oder aus einem Netz.

Anti-Giftköder-Maulkorb aus Kunststoff

Sogenannte Baskerville Maulkörbe bestehen aus Kunststoff und bieten gleich mehrere Vorteile. Zum einen ist das Material ausgesprochen stabil, aber dennoch leicht. So wird ein hoher Tragekomfort für den Hund gewährleistet. Der Kunststoff-Maulkorb gegen Giftköder hat ein Sicherheitsgitter, durch das der Hund nicht fressen kann. Seine Bewegungsfreiheit wird aber nicht vollkommen eingeschränkt, denn der Hund kann trotz Anti-Giftköder-Maulkorb noch leicht das Maul öffnen.

Baskerville-Maulkörbe gegen Giftköder sind in diversen Größen und Farben erhältlich, sodass für jede Hunderasse das richtige Produkt dabei ist. Der „Baskerville Ultra“ beispielsweise ist bei Zooplus erhältlich und kostet je nach Größe zwischen ca. 8 Euro und 19 Euro.

Netzmaulkorb als Fressschutz für Hunde

Noch mehr Bewegungsfreiheit als ein Baskerville-Maulkorb bieten Anti-Giftköder-Maulkörbe aus Netz. Der Maulkorb ist mit einem robusten Netz ausgestattet, durch das der Hund keinerlei Nahrung und somit auch keine gefährlichen Gegenstände aufnehmen kann. Diese Art Maulkorb ist für die Verwendung als Schutz vor Giftködern optimal geeignet, da der Maulkorb sehr leicht und komfortabel ist.

Netzmaulkörbe als Anti-Giftköder-Maulkorb sind im Zoofachhandel, zum Beispiel bei Fressnapf, erhältlich. Den Netzmaulkorb von Trixie beispielsweise gibt es in verschiedenen Größen, abgestimmt auf die gängigen Hunderassen. Preislich liegen Netzmaulkörbe zwischen 6 und 15 Euro. Das Modell von Trixie hat den Vorteil, dass das Netz seitliche Schlitze hat. Durch diese Schlitze können dem Hund gezielt Leckerlis gegeben werden, ohne dass der Maulkorb abgenommen werden muss.

Anti-Giftköder-Maulkorb – eine gute Lösung?

Ein Anti-Giftköder-Maulkorb kann ein Anti-Giftkörper-Training nicht gänzlich ersetzen. Bis man dem Hund antrainiert hat, nur mit Zustimmung von Herrchen oder Frauchen etwas zu fressen, ist der Maulkorb gegen Giftköder eine einfache Übergangslösung. Auch wer trotz intensivem Training auf Nummer sicher gehen möchte, ist mit der Verwendung eines Kunststoff- oder Netzmaulkorbs gut beraten. Der spezielle Schutz sorgt dafür, dass man wieder entspannt mit dem Hund spazieren gehen kann – ganz ohne Sorge, dass der Hund womöglich etwas Verbotenes oder sogar einen gefährlichen Giftköder frisst.