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Gefährlicher Erreger: Chlamydien bei Katzen

Katze mit Bindehautenzündung

Chlamydien sind eine gefährliche Infektionskrankheit

© Wolfness72 / Shutterstock

Eine Chlamydien-Infektion ist eine gefährliche Erkrankung, die bei Katzen schwere Symptome hervorrufen kann. Wie Sie Chlamydien bei Ihrem Stubentiger erkennen, wie man die Krankheit behandelt und ob Chlamydien bei Katzen auf den Menschen übertragbar sind, erfahren Sie in unserem Ratgeber.

von Kristin Barling

Am 11.02.21, 17:00 veröffentlicht

Was sind Chlamydien bei der Katze?

Chlamydophila felis ist ein Bakterium, das die Schleimhäute von Katzen befallen kann. Indem sich das Bakterium in den Zellen seines Wirts vermehrt, breitet es sich im Körper aus.

Wie werden Chlamydien bei Katzen übertragen?

Die Infektion mit den Bakterien erfolgt über eine sogenannte Tröpfcheninfektion oder durch direkten Kontakt zu Sekreten aus Mund, Nase oder Augen eines infizierten Tieres. Häufig bleibt die Infektion sehr lange unbemerkt und bricht erst dann mit Symptomen aus, wenn das Immunsystem der Katze aufgrund anderer Infekte geschwächt ist.

Wie erkennt man Chlamydien bei Katzen?

Bricht die Krankheit aus, führen Chlamydien bei Katzen zu typischen Symptomen, die jedoch zunächst mit einem Atemwegsinfekt oder einer Bindehautentzündung verwechselt werden können. Bei immer wieder auftretenden Bindehautentzündungen sollten Sie unbedingt zum Tierarzt gehen und Ihr Haustier auf eine Chlamydien-Infektion untersuchen lassen. Der Tierarzt stellt die Diagnose mittels eines Abstriches der Bindehaut, der im Labor untersucht wird.

Unbehandelt kann es zu schweren Folgeschäden bis hin zur Erblindung der Katze kommen.

Chlamydien: Katze und Kater zeigen folgende Symptome

  • Ein- oder beidseitige Bindehautentzündung, häufig chronisch
  • Augenausfluss
  • Geschwollene oder gerötete Augen
  • Erkältungssymptome wie Husten und Niesen
  • Erhöhte Temperatur oder Fieber
  • Entzündete Schleimhäute im Maul
  • Mangelnder Appetit und Gewichtsverlust
  • Allgemeines Unwohlsein und Schwäche
  • Erhöhte Anfälligkeit für weitere Infekte 

Wie werden Chlamydien bei Katzen behandelt?

Bei Krankheitssymptomen sollten Sie Ihr Haustier zum Tierarzt bringen und eine Behandlung einleiten, bevor die Krankheit chronisch wird und es zu Folgeschäden kommt. Werden Chlamydien bei Katzen frühzeitig erkannt, ist die Prognose für Ihre Katze gut. Mit Antibiotika und Cortison in Form von Tabletten und Augensalben wird die Infektion zielgerichtet behandelt.

Ersparen Sie sich und Ihrer Katze Leid und Schmerzen und gehen Sie zum Tierarzt.

Sind Chlamydien bei Katzen auf Menschen übertragbar?

Krankheiten, die vom Tier auf den Menschen übertragbar sind, werden als Zoonose bezeichnet. Die gefährliche Chlamydien-Infektion ist eine dieser Zoonosen, denn eine Ansteckung ist möglich. Allerdings kommt die Übertragung nur selten vor und betrifft insbesondere Menschen mit einem geschwächten Immunsystem wie chronisch Kranke, Schwangere und Kinder.

Leben entsprechend gefährdete Personen in Ihrem Haushalt, sollten diese von der erkrankten Katze Abstand halten und besonders auf die alltägliche Hygiene, etwa das regelmäßige Händewaschen, achten.

Wie kann man die Katze vor Chlamydien schützen?

Zur Vorbeugung können Sie Ihren Stubentiger gegen Chlamydophila felis impfen lassen. Dazu stehen verschiedene Impfstoffe beim Tierarzt zur Verfügung. Die Impfung kann eine Infektion mit den Bakterien nicht komplett verhindern, allerdings fallen die Symptome bei geimpften Tieren deutlich schwächer aus, weil die Vermehrung der Erreger reduziert wird.

Wamiz-Ratgeber: Impfungen bei der Katze