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Joe Biden: Alles über seine Schäferhunde Champ und Major

Schwarz-weiß Bild von Joe Biden und einem Schäferhund
© YouTube / DogLoversForJoe

Sie stehen seit Jahren treu an seiner Seite, sorgten aber auch schon für Kritik: Alles über die Schäferhunde Champ und Major von US-Präsident Joe Biden.

von Nina Brandtner

am 11.03.21, 15:16 aktualisiert

Ein ganzes Jahrhundert lang gingen Hunde im Weißen Haus ein und aus. Egal ob Obama, Bush oder Kennedy, jeder US-Präsident der letzten Jahrzehnte brachte einen vierbeinigen Freund mit in den Amtssitz. Und dann kam Trump. Mit ihm zog zum ersten Mal seit sehr langer Zeit kein Hund im Weißen Haus ein.

Nun da Joe Biden zum US-Präsidenten gewählt wurde, werden gleich zwei Vierbeiner zu Americas First Dogs: Champ und Major.

Wamiz-Ratgeber: Hunde im Weißen Haus

Champ: Ein 13 Jahre alter Schäferhund

Schon 2009, kurz nach der Wahl von US-Präsident Obama, stieß der Deutsche Schäferhund Champ zum damaligen Vizepräsidenten Joe Biden und seiner Frau Jill. Doch das neue Familienmitglied sorgte zunächst einmal für Negativ-Schlagzeilen. Denn Biden kauft den drei Monate alten Welpen damals bei einem Züchter, wie The List berichtet.

Und das, obwohl in den überfüllten Tierheimen der USA täglich Hunde eingeschläfert werden, die kein neues Zuhause finden. Tierschutzorganisationen, die zuvor große Hoffnungen in den Tierschutz-affinen Biden setzten, zeigen sich enttäuscht.

Champ ist heute mit 13 Jahren ein bereits betagter Vierbeiner, dennoch lebt er seit Joe Biden Präsident ist mit ihm im Weißen Haus. Gemeinsam mit seinem Bruder Major.

Biden adoptiert Tierschutz-Hund Major

Zehn Jahre nach dem Kauf von Champ hatte Biden offenbar aus seinen Fehlern gelernt und holte 2018 den Tierschutz-Hund Major zu sich.

Seine Tochter machte Biden damals auf einen Wurf vergifteter Schäferhund-Welpen aufmerksam, die von der Delaware Humane Association vermittelt wurden. Die Welpen waren schwach und suchten nach Pflegefamilien. Joe und Jill Biden nahmen den kleinen Major bei sich auf. Kurz darauf entschlossen sie sich zu einer Adoption und Major durfte endgültig bei den Bidens einziehen.

Major ist heute 3 Jahre alt und gilt als der erste Hund aus dem Tierschutz, der ins Weiße Haus einziehen darf.

Beißvorfall im Weißen Haus

Kaum einen Monat nach Joe Bidens Einzug ins Weiße Haus machte Vierbeiner Major im März 2021 bereits Schlagzeilen. Offenbar war er von einem Mitglied des Sicherheitsteam überrascht worden und hatte dementsprechend verteidigend reagiert. Der Mann wurde dabei leicht verletzt.

In Medienberichten hieß es daraufhin, Major und Champ müssten deshalb das Weiße Haus verlassen. Das wurde von der Sprecherin des Weißen Hauses aber schnell dementiert. Die beiden Hunde waren zwar kurzfristig im Haus der Bidens in Delaware, durften aber bald darauf wieder in den Amtssitz zurückkehren.

Biden: Kampagne mit Hunden

Auch während des Präsidentschafts-Wahlkampfs kamen Major und Champ in der Biden-Kampagne zum Einsatz: Die Tatsache, dass Trump keine Hunde oder Katzen möge, sage viel über ihn aus, so Biden.

Biden-Unterstützer starteten im September vor der Wahl eine Kampagne namens „Dog Lovers for Joe”. Das zugehörige Video mit dem Slogan „Choose your humans wisely” (Wähle deine Menschen weise) wurde auf YouTube über 400.000 Mal angesehen.