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Zuwanderer und Hunde: AfD provoziert mit Islam-Aussage

Ausschnitt aus Afd Plakat
© Facebook AfD

Die Alternative für Deutschland stellt mit einem Facebook-Post eine steile These auf und sorgt wieder einmal für Wirbel. Wamiz verrät, worum es geht und was dran ist an der Aussage.

von Tim Brinkhaus Datum der Veröffentlichung 26.02.2019

Was ist passiert?

Am 24. Februar postet die AfD auf ihrer offiziellen bundesweiten Facebook-Seite ein Foto, das mehrere tausend Mal kommentiert und geteilt wurde. Sie behauptet, dass der radikale Islam ein Feind für Hunde ist, da die Vierbeiner von Islamisten verstümmelt, verbrannt, vergewaltigt würden. Sie behauptet, dass Muslime Hunde als unrein ansehen und die "übergroßen Ratten" gerne vergiften. Sie verweist auf unterschiedliche Vorfälle in Deutschland (z.B. in Straubing) und Europa und auf das kürzlich beschlossene Gassi-Verbot im Iran, über das Wamiz berichtete. 

 

++ "Übergroße Ratten": Wie die islamische Zuwanderung unsere Hunde bedroht ++ Der Fall eines kleinen Hundes, der im...

Posted by AfD on Sunday, February 24, 2019

Was ist dran an der Aussage?

  • Das Halten von Hunden als Haustier in manchen muslimischen Strömungen tatsächlich nicht erwünscht. Die Tiere sollen eher als Jagdhunde oder Hirtenhunde mit dem Menschen zusammenarbeiten, also einem bestimmten Zweck dienen.
  • Nur sehr wenige orthodoxe Muslime empfinden Hunde als „unrein“ gelten, betrifft eher wenige orthodoxe Muslime. Für die meisten Menschen muslimischen Glaubens sind Hunde normale Haustiere
  • In der Tat warf ein Syrier in Straubing 2018 einen Hund aus einem Hochhaus. És kommt jedoch regelmäßig zu solchen traurigen Vorfällen, die meist von Deutschen mit psychischen Problemen begangen werden (z.B. Giftköder etc.)
  • Die AfD ist alles andere als eine Tierschutzpartei und als diese bislang nicht in Erscheinung getreten (keine Aussagen zu den Themen Tierversuchen, Massentierhaltung etc.)