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Der Papst

Die Sichtweise des Pontifex gefällt nicht allen

© Claudia Barchetti / Facebook

Tierarzt schreibt einen Brief an Papst, der sich gewaschen hat!

von Sara-Marie Goedecke

Am veröffentlicht

Der italienische Tierarzt Vincenzo Minuto antwortet dem Papst in einem offenen Brief auf seine jüngsten Äußerungen über einen Hund.

Dieser Brief kursiert seit einigen Tagen im Internet und thematisiert das Treffen einer Frau mit dem Papst, die ihn um eine Segnung für ihren Hund, „ihren Sohn“, bittet.

 

Papst Franziskus lehnt die Bitte ab. „Es gibt so viele hungrige Kinder und sie kommt mit einem Hund“, berichtet er von der Begegnung.

Segnung für Luxus-Lamborghini

Der Tierarzt ist der Meinung, dass die Worte der Frau „Segne meinen Sohn“ vielleicht unangebracht seien, aber der Papst, der sogar einen Luxus-Lamborghini gesegnet hat, ihr hätte vergeben können. Dieser kleine Hund wird für diese Frau sehr wichtig sein, schreibt er.

Vincenzo nimmt die Frau in Schutz und betont, dass es auffällig sei, dass der Papst noch nie einen Hund oder eine Katze hatte. Er habe keine Ahnung, wie viele Leben Tiere retten, wie sehr eine Katze die Depressionen einer älteren Witwe lindern kann oder wie sehr ein Hund das Selbstwertgefühl eines behinderten Kindes stärken kann.

Geschenk für die Seele

Er macht außerdem deutlich, dass Hunde kein Ersatz für Kinder sind und dass Haustiere zur Familie gehören. „Wollt ihr mehr Kinder? Führt einen Krieg gegen das Prekariat, die Schwarzarbeit und die Ausbeutung und ihr werdet euch inmitten von Menschen wiederfinden, die glücklich sind, Kinder zu haben“, fährt er im Brief fort.

Tiere seien Gottes Geschöpfe und ein Geschenk für die Seele, welche den Menschen Toleranz und Respekt lehren und der Papst solle aufhören, ihnen mit seinen Worten Unrecht zu tun, betont der Tierarzt. Hier ist der vollständige Brief, in dem Vincenzo dem Papst am Ende vorwirft: „Eine verpasste Gelegenheit“, weil er den Hund der Dame nicht angenommen hat.

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