wamiz-v3_1

Werbung

Grün, frisch und knackig: Dürfen Katzen Gurken naschen?

Katze ist Gurken advice © Shutterstock

Nicht selten denken Frauchen oder Herrchen, dass gesunde Lebensmittel im Kühlschrank auch gut für den Stubentiger sind. Nicht immer trifft das zu, weshalb oft automatisch die Frage: „Was dürfen Katzen essen?“ aufkommt. Insbesondere bei Gemüse, Kräutern und Obst ist es häufig nicht ganz klar, was gut und was ungeeignet ist. Vertragen Katzen also Gurken? Wamiz hat die Antwort!

von Nina Brandtner

Das Wichtigste in Kürze

  • Gurken zählen zu den Kürbisgewächsen und enthalten Bitterstoffe
  • Einer dieser Bitterstoffe heißt Cucurbitacin, welcher bereits am bitteren Geschmack der Gurke erkennbar ist
  • Bei eigener Zucht ist auf sortenreines Saatgut vom Hersteller zu achten, um Gewächse mit weniger Bitterstoffen zu züchten
  • Der Stielansatz ist immer voller Bitterstoffe und sollte nicht verzehrt werden

Grünes oder rotes Licht für das Kürbisgewächs: Dürfen Katzen Gurken essen?

Während einige Katzenhalter auf die Gurke als Snack für Stubentiger schwören, sind andere der Meinung, dass das Gewächs ungeeignet ist. Vorweg ist erst mal zu betonen, dass Samtpfoten häufig echte Fleischfans sind.

Schließlich sind die Tiere ursprünglich reine Fleischfresser. Sie halten generell eher weniger von Obst oder Gemüse.

Oft sorgt schon der Geruch dafür, dass die Haustiere Abstand nehmen. Allerdings gibt es ebenso Miezen, die sich als echte Gesundheitsfreaks entpuppen und diese futtern auch Gurke. In kleinen Mengen ist es in Ordnung, dem eigenen Stubentiger das grüne Kürbisgewächs zu geben. Wichtig ist darauf zu achten, dass es nicht bitter schmeckt. Dann ist nämlich zu viel Cucurbitacin enthalten, was schädlich sein kann. Herrchen und Frauchen machen daher am besten immer den Vorkoster, wenn es tatsächlich Gurke sein soll. Ist sie zu bitter, bekommt die Katze nichts davon. Schmeckt sie mild und köstlich, ist sie auch für die Mieze geeignet.

Ist die Gurke allgemein verträglich für die maunzende Fellnase?

Wer sich fragt, ob Katzen Gurken allgemein vertragen, dem sei gesagt, dass das nicht auf alle Sorten zu tritt. Auf Salatgurke gilt es beispielsweise zu verzichten. Der Grund dafür ist, dass die Samtpfote dadurch Blähungen, Krämpfe oder Durchfall bekommen könnte. Ob Katzen saure Gurken essen dürfen, ist unklar. Das liegt an der Lake, in der sie eingelegt sind. Hier ist viel Salz enthalten, was grundsätzlich nicht so gut für den Tiermagen ist.

Wollen Sie wissen, ob Katzen eingelegte Gurken essen dürfen, so müssen wir das zur Sicherheit verneinen. Eingelegte Gurken liegen in einer Würzmischung, die unter Umständen nicht so gut für den Katzenmagen ist. Pfefferkörner, Zwiebeln und Knoblauch so wie andere Gewürze im Mix sind nicht ungewöhnlich bei eingelegten Gurken und in dieser Kombination für die Katze sicherlich nicht ideal zum Verzehr geeignet. Deshalb ist es ratsam, auch diese Gurkenvariante der Katze nicht anzubieten.

Viel wichtiger scheint in diesem Zusammenhang übrigens die Frage, ob Katzen überhaupt Gurken fressen wollen.

Geschuldet ist die Frage einem ganz besonderen Phänomen, denn die Samtpfoten haben scheinbar Angst vor dem grünen Gewächs! Vermutlich liegt das an der Optik: Die gemeine Gurke ähnelt nämlich einer Schlange, weshalb sie an die tierischen Urininstinkte appelliert. Kein Wunder, dass die meisten Stubentiger das Weite suchen, wenn so ein Ungetüm ihren Weg kreuzt. Mehr dazu erfahren Interessierte in unserem Ratgeber, wo wir klären, warum Katzen tatsächlich Angst vor Gurken haben.

Unsere Empfehlung: Bei klassischer und geeigneter Katzennahrung bleiben

Bevor ein Lebensmittel in den Napf kommt, ist es sinnvoll die Liste „Was dürfen Katzen essen“ nochmal genau zu studieren. So lassen sich auf Dauer ungewollte Unfälle vermeiden und die Samtpfoten erfreut sich bester Gesundheit. Im Zweifelsfall ist immer der Tierarzt die letzte Instanz. Er gibt genauen Rat bezüglich eines artgerechten Ernährungskonzeptes. Empfehlenswert ist es allerdings, lieber bei der klassischen und geeigneten Katzennahrung zu bleiben, statt mit diversen Lebensmitteln zu experimentieren.

Leseempfehlung