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Brot und Brötchen für den Hund - eine gute Idee?

Welpe mit Mehl und Brot advice
© Shutterstock

Was dürfen unsere Vierbeiner eigentlich essen, und was sollten Hunde nicht fressen? Es ist eine Frage, die sich Hundehalter immer wieder stellen. Trockenes Brot ist in kleineren Mengen ungefährlich für den Vierbeiner. Doch warum dürfen Hunde kein Brot mit Hefe- und Sauerteig essen? Diese Lebensmittel weiten sich im Magen des Tieres aus und sind im schlimmsten Fall für Hunde tödlich. Und wie sieht es eigentlich mit frischem Brot aus? Wamiz klärt die wichtigsten Fragen.

von Nina Brandtner

Das Wichtigste in Kürze

  • Trockenes Brot ohne Hefe- und Sauerteig ist in kleinen Mengen ungefährlich
  • Viele Haustiere haben eine Glutenunverträglichkeit, weshalb Brot zu Verdauungsproblemen führen kann
  • Frisches Brot ist für die Gefährten verboten, denn es kann zu Schäden im Verdauungstrakt führen
  • Bieten Sie Ihrem Vierbeiner stattdessen lieber für Hunde gesundes Gemüse an

Dürfen Hunde trockenes Brot fressen?

Wer das Brot einige Tage liegen lässt, kann dieses dem Liebling als Snack reichen. Ist es schon etwas älter, ist ein Stück Brot leichter verdaulich für den Vierbeiner. Wichtig ist allerdings, dass das Lebensmittel ohne Hefe- und Sauerteig zubereitet worden ist. Der Sauer- und Hefeteig weitet sich im Magen-Darm-Trakt des Tieres aus und ist damit äußerst schädlich für den treuen Begleiter. Im schlimmsten Fall kann diese Art von Teig zu organischen Schäden beim Tier führen.

Bei der Verfütterung von Schwarzbrot an Hunde ist darauf zu achten, dass dies in kleinen Mengen und nicht auf regelmäßiger Basis geschieht. Warum dürfen Hunde kein Brot in größeren Mengen essen? Die meisten Fellnasen haben eine Glutenunverträglichkeit. Bei einem übermäßigen Konsum kann das Brot deshalb zu Erbrechen, Durchfall oder Schlimmerem führen. Am besten ist es deshalb, einfach komplett auf Schwarzbrot als Snack zu verzichten.

Dürfen Hunde frisches Brot essen?

Frisches Brot ist für die Haustiere ungeeignet. Wenn Sie also selbst backen oder gerade aus der Bäckerei kommen, lassen Sie Ihren Vierbeiner nicht zu nah an den Laib Brot heran. Denn das frische Lebensmittel hat bei Fellnasen die Tendenz, sich im Magen aufzublähen. Dabei entstehen Gase, die das Organ strapazieren. Außerdem kann der sich im Organ ausbreitende Teig eine sogenannte Magendrehung auslösen.

Bei einer Magendrehung wird der Ein- und Ausgang des Magens abgeschnürt. Während das Organ sich im leeren Zustand wieder in die Ausgangsposition schiebt, ist dies bei vollem Magen kaum möglich. Eine solche Reaktion kann im schlimmsten Fall sogar tödlich verlaufen.

Tipp: Was dürfen Hunde nicht fressen? Tierärzte informieren Hundebesitzer über Lebensmittel, die für den Vierbeiner gefährlich sind. Auch Wamiz hat für Sie eine Liste über die Gemüsesorten zusammengestellt, die der Vierbeiner verzehren kann. Das Wissen darüber verhindert die Fütterung von ungesunden Snacks und beugt gesundheitlichen Problemen vor.

Dürfen Hunde Brot mit Leberwurst essen?

Trockenes Brot mit Leberwurst ist als kleine Belohnung in Ordnung. Eine übermäßige Fütterung ist dagegen kaum sinnvoll. Das liegt daran, dass weder Brot noch Leberwurst eine positive Wirkung auf die Gesundheit des Vierbeiners haben. Greifen Sie für einen gesunden Snack am besten zu Birnen oder Karotten.

Tipp: Wenn es doch ein Leckerli sein soll, ist Hundeleberwurst empfehlenswert. Diese schmeckt Fellnasen genauso gut und ist auf die Bedürfnisse des Lieblings abgestimmt.

Unsere Empfehlung: Trockenes Brot ist in kleinen Mengen ein schmackhafter Snack für das Haustier

Um Verdauungsprobleme zu vermeiden, ist es sinnvoll, die folgenden Dinge zu beachten:

  • Die tägliche Fütterung einer Scheibe Brot ist nicht empfehlenswert. Ab und zu als Snack ist Brot aber ok
  • Lieber auf selbstgemachtes Brot zurückgreifen, dann wissen Sie, was drin ist
  • Brotbackmischungen ohne Gluten und Hefe sind eine Alternative
  • Übergewichtigen oder kranken Tiere sollten Sie am besten kein Brot geben
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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