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Nach Vorwürfen: Martin Rütter geht in die Vorwärtsverteidigung

Martin Rütter und englische Bulldogge dog-angry

Hundehalter hatten Rütter vorgeworfen, nicht konsequent genug in Bezug auf das heikle Thema zu sein. Nun wird er richtig deutlich.

von Stefanie Gräf

Am veröffentlicht, am aktualisiert

Detlef Steves Bulldogge Kai-Uwe

Das Thema Qualzucht bei Hunden polarisiert, deshalb erntet VOX-Hundeprofi Martin Rütter immer wieder deutliche Kritik. Sein Fehler: Einigen Tierfreunden ist es ein Dorn im Auge, dass er sich nicht kritisch über den Hund seines Freundes Detlef Steves äußert, die zehnjährige Englische Bulldogge „Kai-Uwe“. Auch diese Rasse fällt unter Qualzucht.

Thema Qualzucht

Für den Hundepsychologen sind solche Vorwürfe überhaupt nicht nachvollziehbar. Er habe sich bereits mehrfach eindeutig zu dem Thema geäußert. So wies er in der TV-Talkshow von Markus Lanz darauf hin:

„Es gibt in ganz Deutschland keinen kerngesunden Mops.“

Weitere problematische Rassen seien etwa Dobermänner und Cavalier King Charles Spaniel. Rütter fragt sich bei solchen Hunden stets, „wie man Spaß an einem Tier haben kann, was von Haus aus kaputt gezüchtet wurde.“

Martin Rütter zum Thema Qualzucht

Für ihn ist der Gedanke allerdings schlicht „absurd“, wenn man das Thema anprangert und „plötzlich so tun soll, als gäbe es diese Hunde nicht.“ Für Rütter ist klar:

„Ich kann ja nicht den Fehler machen und Menschen verteufeln, ich muss die ja aufklären.“

Insofern tauscht er sich auch mit Steves darüber aus, wobei dessen Kai-Uwe noch zu den fitteren Vertretern der Rasse gehört. Viel problematischer sei dagegen der deutlich übergewichtige Mops von TV-Moderator und Neu-Hundetrainer Jochen Bendel. Der Vierbeiner müsse nicht nur öffentlich Kostüme tragen, sondern: „Der sieht aus wie eine gestrandete Robbe mit Fell am Kopf.“ Scharfe Worte unter Kollegen.

Das große Problem, das Hundepsychologe Martin Rütter sieht, sei, dass Halter von Qualzuchttieren häufig davon ausgehen, einfach Pech gehabt zu haben – und es wird einfach nach einem anderen Züchter beim nächsten Exemplar gesucht.

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