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Chico, der Olympia-Botschafter
© olympics.com

Olympische Winterspiele 2026: Ein Hund schreibt jetzt Sport-Geschichte

von Stefanie Gräf

Am veröffentlicht

Die Medaillen-Jagd bei den Olympischen Winterspielen in Italien ist eröffnet! Aber auch abseits der Wettbewerbe werden in diesem Jahr Zeichen gesetzt.

MAILAND/CORTINA – Es gibt Momente im Sport, die alles verändern. Momente, in denen Regeln neu geschrieben werden. Und genau so ein Moment spielt sich derzeit in Italien ab.

Das Organisationskomitee der Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2026 hat eine Entscheidung getroffen, die es in der Geschichte der Spiele noch nie gab. Das neue Gesicht der wichtigsten Sportveranstaltung der Welt ist… ein Hund!

Der historische Tabubruch

Wir schreiben das Jahr 2024, zwei Jahre vor dem Startschuss der aktuell laufenden Winterspiele. Im Olympiastadion von Cortina d'Ampezzo ist es ruhig. Doch dann betritt ein kleiner, wuscheliger Vierbeiner das Eis. Chico, der Hund, der das Internet als „süßester und lustigster Vierbeiner“ erobert hat, tritt seinen Dienst an.

Der Titel „Digital Ambassador“ war bisher Menschen vorbehalten. Diese Content Creators sollten die die Werte des Sports vermitteln in den sozialen Medien vermitteln. Doch nun haben sie ausgedient und der goldige Chico hat übernommen.

Ein Hund als Olympia-Botschafter

Der Vierbeiner ist der erste tierische Botschafter in der Historie der Spiele. Seine Mission: Die Generationen verbinden – von Jung bis Alt – und einen exklusiven Blick hinter die Kulissen ermöglichen.

Chicos menschliche Unterstützung dabei sind Francesco Taverna (im Netz bekannt als „Il Frikkettone“) und sein Frauchen, die in den Beiträgen augenzwinkernd als seine „Mutter“ bezeichnet wird. Zusammen erleben die drei hautnah die spannende Welt von Mailand Cortina 2026.

Einsatzort: Curling-Bahn

Die erste Bewährungsprobe fand bereits statt. Ein Video, das auf den sozialen Kanälen aufgetaucht ist, zeigt Chico bei einem waghalsigen Manöver. Er hat sich in Cortina d'Ampezzo die Curling-Wettbewerbe genauer angesehen.

Curling ist eine der technisch anspruchsvollsten Sportarten der Winterspiele. Die Frage, die alle „Frollowers“ (so nennen sich Chicos Fans) beschäftigt: Kann sich der kleine Hund mit der großen Leidenschaft für Schnee und Natur auf dem glatten Parkett behaupten? Oder wird die Mission scheitern?

Ganz nah am Geschehen

Um die Öffentlichkeit teilhaben zu lassen, nutzt das Olympische Komitee nun weitere digitale Netzwerke. Für Chicos Mission wurde eigens ein offizieller WhatsApp-Kanal freigeschaltet. Hier sollen Fans hautnah verfolgen können, wie Chico und das Team die Spiele auf den Kopf stellen.

Feststeht schon jetzt: Diese Aktion ist der Beginn einer neuen Ära bei den Olympischen Spielen. Immerhin trägt mit Chico nun erstmals ein Hund die olympische Fackel – zumindest symbolisch – weiter.

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