Die Geschichte beginnt vor ein paar Jahren. Spinach ist erst zwei Monate alt, als er ins örtliche Tierheim kommt. Die erste Diagnose ist niederschmetternd: Der Welpe leidet an einer schweren Augeninfektion. Er muss sofort operiert werden. Die Tierärzte entfernen sein Auge, um die Infektion zu stoppen und sein Überleben zu sichern.
Trotz des Verlusts seines Auges ist Spinach ein energiegeladener Junghund. Sein enthusiastisches Wesen steht in starkem Kontrast zu seinem tristen Alltag im Zwinger. Er liebt es, mit Seilen zu spielen und neugierig die Außenwelt zu erkunden.
Endloses Warten bei extremer Hitze
Die Zeit vergeht und Spinach verbringt seinen ersten Geburtstag hinter Gittern. Die Tierschützer dokumentieren sein Warten: Er verbringt 432 Tage in seinem Betonzwinger.
Während dieser Zeit wird Texas (USA) von intensiven Hitzewellen heimgesucht. Da die Anlagen des Tierheims im Freien liegen, muss das Team große Anstrengungen unternehmen. Es setzt Ventilatoren, Sprühnebelanlagen und Luftkühler ein, um die Sicherheit der Tiere zu gewährleisten.
Diese Bedingungen sind jedoch weit vom Komfort eines Zuhauses entfernt. Mit der Zeit verändert sich Spinach sichtlich. Sein natürlicher Enthusiasmus weicht einem traurigen Gesichtsausdruck und er verliert wegen des Stresses den Appetit.
Ein neues Leben in Oklahoma
Die Wende kommt schließlich durch die Verbreitung seiner Geschichte in den sozialen Medien. Eine Familie aus Oklahoma (USA) fühlt sofort eine Verbindung zu dem Pyrenäen-Berghund. Sie leitet umgehend die Adoption in die Wege.
Nach mehr als einem Jahr Wartezeit verlässt Spinach das Tierheim für immer. Er heißt jetzt Frankie und ist in sein neues Zuhause eingezogen. Dort genießt er eine klimatisierte Umgebung und hat viel Platz, der seiner Größe gerecht wird.