Örtliche Polizeibeamte werden auf den Welpen aufmerksam. Sie erhalten einen Hinweis auf einen ausgesetzten Hund.
Das Tier ist seit mehreren Stunden an einem Zaun im Stadtzentrum angebunden. Es wirkt hilflos und allein.
Zitternd vor Angst
Vor Ort entdecken die Beamten einen jungen, etwa sechs Monate alten Pyrenäenberghund-Welpen. Das arme Tier zittert vor Angst und wirkt geschwächt. Eine sofort eingeleitete Untersuchung führt zur Lokalisierung des Hundehalters.
Die Beamten intervenierten bereits in der Vorwoche bei dem Hundehalter wegen des Verdachts auf Misshandlung. Dies teilt die örtliche Stadtverwaltung von Bergerac in ihrer Facebook-Veröffentlichung mit. Der Mann gesteht, seinen Hund ausgesetzt zu haben. Anschließend bringen sie ihn zur örtlichen Polizeiwache.
Ein strafbares Vergehen
Die Stadtverwaltung von Bergerac erinnert daran, dass das Aussetzen eines Tieres ein strafbares Vergehen ist. Auch in Deutschland wird dies mit hohen Geldstrafen oder sogar Freiheitsentzug geahndet. Alle Tierhalter verpflichten sich zum Wohl ihrer Tiere. Dank der aufmerksamen Bürger, die den Welpen meldeten, beginnt für ihn nun ein neues, besseres Leben.
Am Abend, wenige Stunden später, teilt die Stadtverwaltung Neuigkeiten über den Welpen mit. Das Tier wird derzeit von den Helfern der örtlichen Tierschutzorganisation (SPA) in Bergerac betreut. Eine Adoption ist im Moment noch nicht möglich. Der tapfere Hund erholt sich und wird von seinen Rettern liebevoll umsorgt. Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.