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Giftköder-Vorfall in Hagenow
© Google Maps Screenshot

Gassi-Gängerin lässt Hund kurz schnüffeln: Plötzlich beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit!

von Stefanie Gräf

Am veröffentlicht

Ein harmloser Spaziergang endet Stunden später beim Notdienst. Der Tierarzt deckt eine perfide Angelegenheit auf, die inzwischen weite Kreise zieht.

Die neue Woche (22. Februar 2026) startet mit einem kühlen Morgen in Hagenow (Mecklenburg-Vorpommern). Dennoch dreht eine Hundehalterin bereits mit ihrem dreijährigen Australian Shepherd eine Spazierrunde an der Theodor-Fontane-Straße.

Der Hund darf auf den Grünflächen zwischen den Wohngebäuden ein wenig im feuchten Gras herumschnüffeln. Aber dann entdeckt er etwas Interessantes und schluckt es mit einem schnellen Happs herunter. Erst denkt sich das Frauchen nichts dabei. Was sie da noch nicht ahnt: Das Grauen kommt nicht sofort. Doch dann ist es umso schlimmer...

Der tragische Abend nach dem Gassi

Zunächst scheint alles normal. Doch im Laufe des Tages zieht sich eine unsichtbare Schlinge zu. Bis zum Abend verschlechtert sich der Gesundheitszustand des Australian Shepherds plötzlich so rapide, dass absolute Panik ausbricht.

Der Hund leidet schwer. Verzweifelt rast die Besitzerin mit dem sterbenskranken Tier zum Notfall-Tierarzt. Ein dramatischer Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

In der Praxis offenbart sich schließlich die ganze schockierende Wahrheit. Die Untersuchungen zeigen: Der Hund hat am Morgen beim Gassi keine harmlosen Lebensmittelreste vom Boden aufgelesen. In seinem Körper befinden sich mehrere Fremdkörper! Er wurde das Opfer eines eiskalten, kalkulierten Anschlags.

Die grausame Wahrheit

Die Polizei und die Stadt Hagenow nehmen umgehend die Ermittlungen auf und stoßen auf eine Wahrheit, die fassungslos macht. Auf den Grünflächen der Stadt hat ein skrupelloser Täter gezielt präparierte Hundeköder ausgelegt.

Es sind keine plumpen Giftbrocken. Der Unbekannte nutzt die Arglosigkeit der Tiere perfide aus: Er präpariert Wiener Würstchen und Hundeleckerlis und versteckt darin scharfe Reißzwecken.

Das Ganze hat nur einen einzigen Zweck – den Hunden bei lebendigem Leib unvorstellbare Schmerzen zuzufügen und sie von innen heraus tödlich zu verletzen.

Ausnahmezustand in Hagenow

Weil der Tierquäler noch immer frei herumläuft, hat die Stadt Hagenow nun in einem eindringlichen Facebook-Post den Ausnahmezustand für alle Hundehalter ausgerufen. Die Polizei ermittelt wegen eines schweren Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

Die Behörden halten alle Herrchen und Frauchen dazu an, ab sofort extreme Vorsicht walten zu lassen: Leinen Sie Ihre Hunde an! Lassen Sie sie nicht frei herumlaufen! Behalten Sie den Boden beim Spaziergang wie ein Luchs im Auge! Wer verdächtige Köder findet, soll diese sofort sichern und umgehend melden.

Für den kleinen Australian Shepherd kam diese Warnung leider zu spät. Wir hoffen, dass er es geschafft hat und inzwischen wieder über den Berg ist!

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