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Martin Rütter räumt endlich mit großem Hunde-Mythos auf

Martin Rütter und Hund dog-serious

Martin Rütter zum Thema Anspringen

© Instagram Martin Rütter / Shutterstock

Selbst Hundekenner fallen oft darauf rein: Der Vierbeiner springt einen vermeintlich freudig an, wenn man nach Hause kommt. In Wahrheit steckt da meist etwas völlig anderes dahinter.

von Stefanie Gräf

Am veröffentlicht, am aktualisiert

 

Hundehalter kommen gerne nach Hause, denn schließlich wartet da ja der treue vierbeinige Freund. Und der freut sich unendlich, dass der Halter zurückkommt. So sehr, dass der ansonsten gut erzogene Hund aufgeregt bellt, mit der Rute wedelt und ausgelassen an Herrchen oder Frauchen hochspringt. Soweit die menschliche Illusion.

Anspringen ist keine Freude

Hundetrainer Martin Rütter warnt Ende 2019 davor, hier persönliche Erwartungen auf das Tier zu übertragen. In Wahrheit ist das Verhalten weitaus weniger schmeichelhaft, wie der Experte erläutert:

„In den wenigsten Fällen ist das freundlich gemeint, sondern viel häufiger als Korrektur am Menschen, der den Hund nicht mit nach draußen genommen hat.“

Einfach frech

Die vermeintliche Freude ist eher eine kleine Rüpelei, bei der der Halter gemaßregelt wird. Immerhin hat sich der Mensch ja auch der „Kontrolle“ des Vierbeiners entzogen.

Weil sich die Halter auch noch über das Verhalten des Hundes freuen, bestärken sie das Tier dabei, dass das Verhalten völlig in Ordnung ist. Fazit: Das sehr verbreitete Problem des Anspringens ist letztlich hausgemacht.

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1 Kommentar
bobbeline
bobbeline
Unser lieber Jack ist ein Glück kein Anspringer im allgemeinen. Er versuchte das nur einmal bei Herrchen, als hier eine läufige Hündin etliche Tage war. Da sollte er herhalten, weil er an sie nicht ran kam, lach. Aber nach Ermahnung hat er das nie wieder gemacht.
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