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Sie denkt, ihr Shiba Inu mag sie nicht: Dann erfährt sie etwas, das jeder Hundehalter wissen sollte

Diese Geschichte berührt jeden Hundeliebhaber.

von Carina Petermann

Am 07.06.20, 19:00 veröffentlicht

Im Oktober 2011 werden von der Tierschutzorganisation NYC Shiba Rescue 22 Shiba Inus gerettet, weil sie in unwürdigen Lebensbedingungen gehalten wurden. Die Organisation selber nimmt 10 Hunde auf und die anderen Tiere werden in Familien untergebracht. Einer von ihnen, mit dem englischen Hundenamen Buttons, zieht bei Regina Lizik ein.

Hunderasse: Shiba Inu

Ein schwieriger Start

Die erste Nacht mit dem 11 Monate alten Buttons ist eine der schwierigsten ihres Lebens, denn der Hund hört nicht auf zu weinen. Und auch das Gassigehen ist eine Herausforderung, wie Lizik erzählt:

„Buttons versteifte sich schon bei dem Gedanken, an die frische Luft zu gehen. Er zitterte überall und versteckte sich die ganze Zeit unter dem Küchentisch.”

Nach einer komplizierten ersten Woche ruft Regina den Tierschutzverein an, um davon zu berichten, dass das Zusammenleben mit Buttons alles andere als einfach ist. Aber anstatt sie zu verurteilen, raten ihr die Mitarbeiter des Vereins, dem Hund etwas mehr Zeit zu geben, um sich an sein neues Leben zu gewöhnen.

„Ich dachte, er hasst mich und ich bin nicht die richtige Person für ihn.”

Es ist so, dass ein Hund Zeit braucht, um sich an sein neues Leben anzupassen. Denn alles ist ungewohnt, von der Schale, aus der er trinkt, bis zum Ort, an dem er schläft. Es ist deshalb ganz normal, dass das Einleben manchmal etwas länger dauert und kompliziert ist.

Als Regina dies begreift, entscheidet sie sich für eine neue Herangehensweise. Es geht jetzt nicht mehr um ihre Erwartungen an das Tier, sondern darum, wie sie dem Shiba Inu helfen kann, damit er sich bei ihr wohl fühlt.

Eine Bindung aufbauen

Regina ermutigt Buttons, indem sie sanft mit ihm spricht. Sie vergrößert den Abstand ihrer Spaziergänge, die er so hasst. Und eines Tages geschieht, worauf Regina so lange gewartet hat: Buttons springt auf ihr Bett, um ihr Gesellschaft zu leisten.

Regina ist durch eine Krankheit sehbehindert. Deshalb braucht sie einen Blindenführhund, der ihr im Alltag hilft. Obwohl Buttons nicht die üblichen Kriterien für einen Blindenhund erfüllt, lernt er allmählich, seinem Frauchen immer mehr und besser zu helfen. Beispielsweise hilft Buttons Regina beim Treppensteigen.

Wamiz-Ratgeber: Blindenführhunde

Inzwischen sind die beiden unzertrennlich und Regina hat dank der Fellnase ihre Freiheit und Selbstständigkeit wiedererlangt.