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Dogecoin: Warum stürzen sich JETZT alle auf diese Münzen?

Dogecoin auf Tastatur

Der Name der Kryptowährung Dogecoin basiert auf einem Internet-Meme

© Adrian Today / Shutterstock

Krypto-Anleger sind auf den Hund gekommen: Die ursprünglich als Parodie gegründete Kryptowährung Dogecoin ist auf dem Vormarsch. Wir erklären, was es mit der Währung auf sich hat, warum ausgerechnet ein Shiba Inu die Inspiration hinter dem Dogecoin ist und wie Tesla-Chef Elon Musk den Krypto-Markt mit seinen Tweets aufgemischt hat.

von Kristin Barling

Am 20.04.21, 16:02 veröffentlicht

Was ist der Dogecoin?

Dogecoin ist eine sogenannte Kryptowährung, also ein digitales Zahlungsmittel. Zu den bekanntesten Arten von Kryptogeld zählen Bitcoin und Litecoin, doch auch der Dogecoin ist plötzlich in aller Munde. Gegründet wurde Dogecoin im Jahr 2013 von Billy Markus und Jackson Palmer. Die beiden Software-Entwickler entwickelten die Währung eigentlich als Spaß-Währung, um den Bitcoin zu parodieren.

Doch aus Spaß wurde Ernst: Der Wechselkurs des Dogecoin stieg schon innerhalb der ersten zwei Wochen rasant und gewann über die Jahre stetig an Zuwachs. Im April 2021 erreichte die vermeintliche Scherzwährung ihr Allzeithoch von mehr als 50 Milliarden Dollar.

Dogecoin kaufen: Wie kommt man an die Kryptowährung?

Die digitale Währung wird auf Börsen und Märkten gehandelt. Die Dogecoins können durch sogenanntes Mining geschürft werden oder in Communities verdient werden. Dazu benötigt man ein Wallet, das es von verschiedenen Anbietern gibt und das der Transaktion von Kryptowährungen dient. Im Gegensatz zu anderen Kryptowährungen wie dem Bitcoin ist der Dogecoin nicht auf eine bestimmte Anzahl limitiert.

Was hat der Dogecoin mit Hunden zu tun?

Name und Logo der als Parodie gedachten Digitalwährung stammen von einem Internet-Meme ab. Das „Doge“ ist ein Internetphänomen, das 2013 als lustiges Meme bekannt wurde. Der Name ist eine Ableitung des englischen Wortes „dog“ (Hund). Das Meme besteht aus einem Bild der japanischen Hunderasse Shiba Inu in Kombination mit einem rudimentären englischen Text, dem sogenannten „Doge Speak“, also der Doge-Sprache.

Dogecoin verwendet den Shiba Inu als Logo der Kryptowährung, denn es sollte sich ja schließlich um einen Scherz handeln. Doch die Hundstage des Dogecoin sind vorbei: Mittlerweile handelt es sich um eine erfolgreiche Währung, die eine rasante Entwicklung erfuhr.

Dogecoin zeigt einen Shiba Inu© Margaret Jung / Shutterstock

Was hat Elon Musk mit dem Dogecoin zu tun?

Der rasante Wertanstieg des Dogecoin im April 2021 hing mit keinem anderen als dem Tesla-Chef Elon Musk zusammen. Auf Twitter motivierte der bekennende Kryptogeld-Fan Musk seine Follower, in die Digitalwährung Dogecoin zu investieren. Er postete ein Bild von einem Hund, der den Mond anbellt, mit dem Titel „Doge Barking at the Moon“. Im Kontext der Kryptowährungen bedeutet der Ausdruck „zum Mond“, dass die Währung stark wächst.

Doge Barking at the Moon pic.twitter.com/QFB81D7zOL

— Elon Musk (@elonmusk) April 15, 2021

Der Twitter-Post von Elon Musk im April 2021 ging viral und führte zum explosionsartigen Wachstum des Dogecoin-Kurses. Innerhalb einer Woche legte die Währung um fast 300 Prozent zu.

Ist Elon Musk auf den Hund gekommen?

Hängt die Begeisterung Musks nur mit seiner allgemeinen Liebe zu Kryptowährungen zusammen oder ist er ein wahrer Hunde-Fan? Im März 2021 twitterte er „I’m getting a Shiba Inu“ („Ich hole mir einen Shiba Inu“). Ob damit der Dogecoin oder ein neues Haustier im Hause Musk gemeint war, bleibt unklar.

I’m getting a Shiba Inu #resistanceisfutile

— Elon Musk (@elonmusk) March 14, 2021

Allerdings hatte der Tesla-Chef sich schon in der Vergangenheit als Hundefreund einen Namen gemacht: Die Elektroautos von Teslas sind mit einem sogenannten „Dog Mode“ ausgestattet.

Der „Dog Mode“ soll Hunde im Sommer vor dem Überhitzen im Auto schützen.

Wird der spezielle Hunde-Modus im Tesla aktiviert, bleibt die Klimaanlage eingeschaltet und Passanten werden über das große Display im Inneren des Fahrzeuges darüber informiert, dass der Besitzer des Haustieres gleich zurückkommt.