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Balkon eines Mehrfamilienhauses

Trügerische Balkon-Idylle!

© Stephen Whybrow/ Shutterstock

Hamburg: Frau ruft sofort die Behörden, als etwas auf Nachbars Balkon entdeckt!

von Stefanie Gräf

Am veröffentlicht

Tagelang müssen die Anwohner die merkwürdigen Geräusche von dem Balkon mit anhören. Doch schließlich trifft eine Frau die richtige Entscheidung.

 

Dank ihrer Zivilcourage wird eine Frau aus Hamburg-Billstedt Ende Juni 2022 zu einer wahren Lebensretterin. Denn sie sieht und hört im entscheidenden Moment nicht weg, sondern bittet die Tierschutzberatung des Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V. (HTV) um Hilfe. Und das entpuppt sich als goldrichtige Entscheidung.

Gemeinsam mit dem Veterinäramt schreitet der HTV zum Einsatz – und sie kommen gerade noch rechtzeitig. Denn auf dem Balkon entdecken sie insgesamt zehn Labradorwelpen, die sich in einem erbarmungswürdigen Zustand befinden. Die Kleinen sind dehydriert und geschwächt, weil sie trotz der Hitzewelle dort auf dem Balkon hausen mussten. Seit ihrer Geburt! 

Welpen auf Balkon
Gerettete Welpen© HTV

Welpen & Mama kommen ins Tierheim

Die zehn Welpen, darunter eine Hündin mit Wasserkopf-Syndrom, machten glücklicherweise auf sich aufmerksam. Das war letztlich ihre Rettung. Nachdem sie sich dank der guten Fürsorge des HTV schnell erholt haben, konnten sie bereits vermittelt werden. Jeder der Welpen hat ein schönes neues Zuhause gefunden.

Mitte Juli kam dann auch die Mutter der beschlagnahmten Welpen in das Hamburger Tierheim. Man hatte sie zunächst bei dem Halter belassen, da ihr Gesundheitszustand soweit in Ordnung war. Der Halter selbst kontaktierte dann den HTV und bat, die Hündin dort abgeben zu können:

„Ich bin einfach überfordert.“
Welpe
Einer der geretteten Welpen© HTV

Gut gemeint, aber nicht gut gemacht

Tatsächlich hatte er den komplett missglückten Zuchtversuch eigentlich sogar aus guten Beweggründen gestartet, wie sich herausstellte.

„Der Halter der zehn Welpen hatte Angst, dass seine Hündin Gesäugetumore, sogenannte Mammatumore, bekommt, wenn er sie nicht einmal decken lässt“,

erläutert Dr. Urte Inkmann, die leitende Tierärztin des HTV. Doch sie stellt klar: „Diese Annahme ist falsch.“

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