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Mops-Hündin Lotti
© lotti_schlotterbeck / Instagram

GEZ will Rundfunkgebühr von Mops-Hündin: „Lottis“ Antwort geht viral

von Stefanie Gräf

Am veröffentlicht

Sie besitzt keinen Fernseher und auf Formularen kaut sie am liebsten rum, trotzdem soll eine Mops-Dame GEZ-Gebühr zahlen! Ihre Antwort ist genial!

Es gibt Geschichten, die kann nur die deutsche Bürokratie schreiben. Der neueste Fall des ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice (ehemals GEZ) sorgt im Netz für Lachtränen: Die Behörde fordert allen Ernstes eine sechsjährige Mops-Dame zur Kasse. Doch die Antwort der Hündin hat es in sich.

Lotti Schlotterbeck ist eigentlich ein ganz normaler Mops. Dennoch bekommt sie plötzlich Post von der Behörde. Der Vorwurf: Die Hündin betreibe eine „Betriebsstätte“ und müsse daher Rundfunkbeitrag zahlen…

„Ich habe keine Ahnung, wer Markus Lanz ist“

Statt den Kopf in den Sand (oder das Körbchen) zu stecken, antwortet Lotti – mit Hilfe von Frauchen – und klärt den „schwerwiegenden Irrtum“ auf. Der Brief ist ein Meisterwerk der Schlagfertigkeit.

Darin stellt Lotti klar: „Ich bin ein Hund. Konkret ein Mops. Vier Pfoten, ein Schwanz, keinerlei Verständnis für Verwaltungsprozesse.“ Und weiter: „Ich besitze weder einen Fernseher noch ein Radio [...]. Ich habe kein Bewusstsein für lineares Programm und keine Ahnung, wer Markus Lanz ist.“

Niedlichkeit ist nicht steuerpflichtig

Auch juristisch sieht sich die Hündin außerstande, zu zahlen: „Ich kann keine Verträge schließen, keine SEPA-Lastschrift erteilen, und bei Formularen kaue ich die Ecken an.“ Ihr einziges Talent sei ihre Niedlichkeit – und die sei zwar systemrelevant, aber nun einmal bekanntermaßen nicht steuerpflichtig.

Unterzeichnet wurde das Schreiben standesgemäß: mit einem Pfotenabdruck und dem Hinweis: „Bis zur abschließenden Klärung ziehe ich mich in mein Körbchen zurück.“

Warum bekam der Hund Post?

Wie kommt der Beitragsservice auf den Hund? Vermutlich liegt es an Lottis Ruhm. Da sie als „Buch-Star“ eigene Social-Media-Seiten besitzt, hielt der Computer der Behörde den Mops wohl für eine Unternehmerin.

Ob der Beitragsservice nun Ruhe gibt? Lotti dürfte es egal sein – solange der Futternapf voll ist (20 Prozent ihres Tagesablaufs) und die Nachbarskatze fernbleibt.

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