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Wolf steht vor Hundezwinger
© Privat / bild.de

Wolf taucht vor Hundeschule in Sachsen-Anhalt auf: Dann packt der Hundetrainer eine Schaufel

von Stefanie Gräf

Am veröffentlicht

Als ein Wolf seelenruhig vor seiner Haustür steht und mit seiner Hündin „flirtet“, greift der besorgte 73-jährige Hundetrainer zur letzten Option!

Es klingt wie der Anfang eines schlechten Scherzes: Ein Wolf geht in die Hundeschule... Doch was sich im sachsen-anhaltinischen Jessen (Landkreis Wittenberg) abspielte, ist für Hans-Jürgen W. (73) alles andere als lustig. Tatsächlich ist die Situation sogar potenziell brandgefährlich.

Am Ende muss der erfahrene Hundetrainer sogar sein „Revier“ gegen ein echtes Raubtier verteidigen – mit roher Gewalt!

Wilder Flirt am Gitter

An den Weihnachtsfeiertagen 2025 bekommt die Hundeschule an der Grenze zu Brandenburg ungebetenen Besuch. Ein etwa einjähriger Wolf taucht auf. Doch statt scheu im Wald zu bleiben, marschiert Isegrim seelenruhig in den Vorgarten und bis an die Haustür.

„Dem Tier fehlt jede Scheu vor dem Menschen“, berichtet Hans-Jürgen W. besorgt. Besonders abgesehen hat es der wilde Besucher auf dessen Australian-Shepherd-Hündin.

Durch das Gitter hindurch sucht das Raubtier Kontakt, beschnuppert das Gelände, als würde es ihm gehören. Der 73-Jährige hält die dreisten Annäherungsversuche sogar auf Video fest.

Dann knallt die Schaufel!

Doch bei einem Beschnuppern bleibt es nicht. Als der Hundetrainer dem Wolf schließlich direkt gegenübersteht, weicht das wilde Tier keinen Millimeter zurück! Eine brandgefährliche Situation.

Hans-Jürgen W. weiß sich nicht anders zu helfen: Er greift zur Waffe. „Erst als ich ihn dann mit einer Schaufel gehauen habe, ist er jaulend davongetrottet“, schildert er den dramatischen Moment, in dem die friedliche Weihnachtsstille durch ein jaulendes Raubtier unterbrochen wurde.

Experten-Irrtum: Wolf sollte eigentlich Angst haben

Besonders brisant: Der Wolf ist kein Unbekannter. Er trägt ein Sendehalsband des „LUPUS Instituts“. Erst am 18. Dezember hatte er sich in einem Weidezaun verfangen und verletzt. Die Hoffnung der Experten, dass dieser Schock ihn menschenscheu machen würde, hat sich nicht erfüllt – im Gegenteil.

Weil der „Problem-Wolf“ offensichtlich nicht lernt und gezielt die Nähe von Menschen sucht, ist jetzt Schluss mit der Beobachtung. Direkt neben der Hundeschule steht nun eine große Lebendfalle. Bislang ist der dreiste Besucher aber noch nicht hineingetappt.

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