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Busfahrer sieht Mann in Pyjama mit Labrador. Ihn beschleicht ein ungutes Gefühl...

Mann läuft mit Hund über die Straße
© Facebook / Animalkind Stories

Der Hund läuft ohne Leine und der Mann trägt eine Pyjama-Hose. Bei dem Busfahrer schrillen die Alarmglocken.

von Anna Katharina Müller , 02.01.2020

 

Busfahrer Mike Thomas fährt seine gewohnte Route ins Stadtzentrum von Portland, als er plötzlich abbremsen muss.

„Ich habe mitten auf der Straße einen Typen mit einem Hund gesehen. Er hat ihn am Halsband festgehalten und zusammen haben sie die Straße überquert. An dieser Stelle sollte man die Straße nicht überqueren und der Hund hatte keine Leine. Die Situation war sehr ungewöhnlich, deshalb habe ich angehalten."

Außerdem trägt der Mann eine Pyjama-Hose. Deshalb beschließt Thomas, anzuhalten und den Mann mit seinem Hund einsteigen zu lassen. „Das war das Sicherste, was man in dieser Situation hätte tun können“, sagt der Busfahrer.

Ein fremder Hund

Der Fremde beginnt mit einem Fahrgast ein Gespräch und bietet einer Dame seinen Hund an. Mike fragt den Mann mehrmals nach dem Namen des Hundes. Jedes Mal sagt er einen anderen Namen, aber nie denjenigen, der auf dem Hundehalsband steht. Für Mike steht fest: Das Tier gehört dem Mann nicht. Er muss es gestohlen haben.

Wamiz-Ratgeber: Hund gestohlen, was tun?

An der Endhaltestelle nimmt Mike den Hund an sich und vereinbart mit dem Mann, dass er den Hund seinen rechtmäßigen Besitzern zurückbringt. Daraufhin steigt der Mann ohne Widerworte und ohne das Tier aus.

Wiedervereint

Laut Hundehalsband heißt die arme Fellnase Cooper. Alle Fahrgäste im Bus kümmern sich gut um das verängstigte Tier, bis Mike ihn bei der Polizei abgeben kann. Die Besitzer des Hundes sind verreist und ihr Sohn sollte sich um ihn kümmern. Die Polizisten machen die Halter ausfindig und kurz nach Mitternacht kann Cooper auf der Polizeistation abgeholt werden.

Die Familie ist Mike sehr dankbar für seine Hilfe. Deshalb schicken sie ihm ein Foto von Cooper zusammen mit einer Nachricht: „Danke, dass du mich zu meiner Familie zurückgebracht hast.“