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Warum sagt man „Da liegt der Hund begraben“?

Im Sand begrabene Chihuahuas

Wer hat die denn begraben?

© cynoclub / Shutterstock

Die Redewendung „Da liegt der Hund begraben“ oder „Dort ist der Hund begraben“ hat gleich zwei ganz unterschiedliche Bedeutungen. Wir decken auf, was es mit der Redewendung auf sich hat, woher sie stammt und was sie bedeutet.

von Kristin Barling

am aktualisiert

Bedeutungen der Redewendung

Der Ausdruck „Da liegt der Hund begraben“ hat gleich zwei Bedeutungen. Zum einen wird die Redewendung mit Hund verwendet, wenn man die Ursache eines Problems erkennt. Zum anderen kommt das Sprichwort zur Verwendung, um aufzuzeigen, dass an einem Ort überhaupt nichts los ist. Wenn irgendwo der Hund begraben liegt, ist damit also ein langweiliger Ort gemeint.

Liegt irgendwo der Hund begraben, können gleich zwei Dinge damit gemeint sein: die Ursache eines Problems oder ein besonders langweiliger Ort.

Ursprung des begrabenen Hunds als Ursache eines Problems

Früher gab es häufig Schatztruhen zur Aufbewahrung von Wertsachen und Bargeld. Auf dem Boden der Truhen war häufig ein bissiger Hund abgebildet. Der Hund sollte Diebe abschrecken und die Wertsachen beschützen. Wusste man, so sich die Schatztruhe befindet, wusste man somit auch, wo der Hund begraben liegt. Im übertragenen Sinne sucht man bei der Verwendung der Redewendung nicht nach einem Schatz, sondern nach der Ursache eines Problems.

Warum an langweiligen Orten der Hund begraben liegt

Auch die zweite Bedeutung der Redewendung hat eine ungewöhnliche Herkunft. Es wird vermutet, dass die Redewendung aus dem thüringischen Ort Winterstein stammt. Dort gibt es tatsächlich einen Gedenkstein, der an einen Hund erinnern soll, der angeblich einst dort gelebt hat. Die Menschen aus den umliegenden Dörfern haben sich darüber lustig gemacht, dass ein Hundegrab scheinbar das einzig Interessante in ganz Winterstein ist – und schon war die Redewendung „Da liegt der Hund begraben“ geboren.

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