Aktuell platzen die Tierheime aus allen Nähten; nach dem Heimtier-Boom in den Corona-Jahren werden nun zahlreiche Vierbeiner wieder abgegeben. Einige Menschen machen sich aber nicht einmal die Mühe, sie im Tierheim abzugeben – sie setzen sie einfach aus. Für ein Tier ist dies meist eine wahrhaft traumatische Situation. Doch wie schlimm es in Wahrheit sein kann, zeigt dieser bewegende Fall aus den USA.
Im US-Bundesstaat Texas wurde in der Nähe der Metropole Dallas eine Frau auf einen Pappkarton aufmerksam. Der Karton, in dem ursprünglich frisch geerntete Kartoffeln gesammelt werden, stand mitten in der prallen Sonne bei glühend-heißen Temperaturen. Und er ist nicht leer. In ihm befindet sich ein völlig verschüchtertes Hundemädchen!
Der Karton ist ihr ein und alles
Die Kleine scheint so verzweifelt gewesen zu sein, dass sie sich auch nicht einen Millimeter vom Karton wegbewegt hat. Wahrscheinlich hat sie die ganze Zeit immer nur gehofft, dass ihr Halter sie wieder abholt. Davon sie die Mitarbeiter der Tierschutzorganisation Dallas Dogs, wo der Welpe abgegeben wird, überzeugt.
Das Hundekind ist so traumatisiert, dass es sogar im Tierheim-Zwinger nicht aus dem Pappkarton heraus will. Er gibt ihr offenbar Sicherheit. Also lässt man der Hündin die Box. Nach dem Schriftzug „Harvest“ (Ernte) auf der Seite des Kartons wird die Kleine schließlich auf den Hundenamen Harvest getauft.
Findet sie ihre Familie?
Dann lächelt der Hündin doch noch das Schicksal zu: Ihr Post bei Facebook geht viral und sie bekommt einen Platz bei einer liebevollen Pflegefamilie. Dort taut sie schon nach kurzer Zeit auf und entwickelt sich zu einem fröhlichen, aufgeweckten Hund. Jetzt fehlt eigentlich nur noch ein Für-Immer-Zuhause – und wir drücken Harvest natürlich die Daumen dafür.