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© Screenshot / Wamiz

„Psychoterror für den Hund!“: Martin Rütter warnt vor neuem Trend

von Stefanie Gräf

Am veröffentlicht am aktualisiert

Spätestens seit Corona wünschen sich immer mehr Leute einen Hund. Doch was tun, wenn man nicht genug Zeit hat? Agenturen haben eine zweifelhafte Lösung parat.

Hunde sind heißbegehrt: Sie sind treue Begleiter, wunderbare Zuhörer und tolle Sportpartner. Wenn man sich doch nur nicht immer um sie kümmern müsste … Für viele Menschen war deshalb die Anschaffung eines Hundes bislang tabu – entweder berufsbedingt oder aus persönlichen Gründen.

Doch jetzt offerieren spezielle Agenturen ein ganz besonderes neues Angebot für potenzielle Hundefans: Dogsharing. Das Prinzip ist ähnlich wie beim altbekannten Carsharing; mehrere Leute teilen sich einen Hund. Für Hundeprofi Martin Rütter ein echtes No-Go.

 

Dogsharing: No-Go bei traumatisierten Hunden

Deutschlands bekanntester Hundetrainer verrät in der neusten Folge seines Podcasts Tierisch menschlich, dass er strikt gegen das Modell ist. Jedenfalls wenn es nach dem Prinzip funktioniert, dass die Agenturen Hunde vermieten und man sich das Tier dann zu sich holt, wenn man Lust hat und es gerade einmal passt. Für Rütter ist so etwas ganz klar

„Psychoterror für den Hund!"

Vor allem, wenn es sich womöglich noch um einen traumatisierten Hund handelt.

Keine Probleme sieht der Hundeprofi jedoch bei einer altbewährten Form des „Dogsharings“: Wenn Hundehalter ihre Fellnase zu einer vertrauten Bezugsperson geben, die nicht wechseln sollte. Etwa wenn die Tochter ihren Hund tagsüber bei der Mutter abgibt und ihn abends wieder holt. Rütter betont aber, dass auch bei so einem privaten „Dogsharing“ die Strukturen sowie die jeweiligen Regeln konsequent eingehalten werden sollten. Ansonsten wird es auch hier kritisch.

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