Werbung

Polizei nimmt Mann fest
© KI / ChatGPT

Polizei nimmt Geldfälscher fest: Mit dem wertvollen „Beifang“ hat niemand gerechnet

von Stefanie Gräf

Am veröffentlicht

Nach langer Fahndung wird der Mann auf der Hamburger Reeperbahn dingfest gemacht. Was er bei der Festnahme bei sich hat, ist so viel wertvoller als Geld.

Während die Fahrgäste am S-Bahnhof Hamburg-Reeperbahn auf die die nächste Bahn warten, kommt plötzlich Unruhe auf! Bundespolizisten stellen einen Mann, dann klicken die Handschellen an diesem Februar-Tag. Die Erleichterung der Beamten ist groß, immerhin handelt sich um einen per Haftbefehl gesuchten Geldfälscher.

Doch als die Polizei den Festgenommenen durchsucht, findet man nicht nur Hinweise auf kriminelle Machenschaften. Er hat auch noch etwas anderes, sehr Wichtiges bei sich – und danach wird ebenfalls bereits verzweifelt gesucht.

Hamburg: Geldfälscher festgenommen

Tatsächlich befindet sich bei dem Kriminellen etwas, das die Ermittler stutzig macht: eine fünf Jahre alte Chihuahua-Hündin. Klein, verängstigt und offensichtlich nicht sein Eigentum.

Während der Fälscher abgeführt wird, sieht sich die Bundespolizei daher unversehens mit einem neuen Rätsel konfrontiert. Wer ist dieser Hund? Und wie kommt er in die Hände eines gesuchten Kriminellen?

Die Spur führt nach Winsen

Die Ermittlungen decken glücklicherweise schnell auf: Die kleine Hündin heißt Bella. Und sie wird schmerzlich vermisst – allerdings weit entfernt von der sündigen Meile in Hamburg. Ihr Zuhause ist in Winsen (Luhe).

Dort war sie am 7. Februar, vermutlich durch eine offenstehende Haustür, verschwunden. Wie genau Bella von dort in die Hände des Geldfälschers gelangte und welche Odyssee sie durchmachte, ist noch immer Gegenstand der Ermittlungen. Der aktuelle Verdacht: Unterschlagung.

Geldfälscher hat verschwundenen Chihuahua dabei
Wieder in Sicherheit: Chihuahua-Hündin Bella (Bundespolizei / mopo.de)

Zu Hause litt die Schwester

Während Bella auf dem Kiez sichergestellt wurde, spielte sich beim 47-jährigen Herrchen ein stilles Drama ab. Nicht nur er bangte um seine kleine Fellnase. Auch Bellas „Schwester“, die Zweithündin Mascha, litt Höllenqualen.

„Sie war auffallend traurig seit dem Verschwinden“, berichtet der Halter. Mascha spürte, dass ihrer Gefährtin etwas zugestoßen war.

Tränen im Tierheim Süderstraße

Am 10. Februar dann die erlösende Nachricht der Bundespolizei. Im Tierheim Süderstraße kommt es zum großen Wiedersehen. Eine Tierärztin hatte Bella zuvor untersucht – wie durch ein Wunder die kleine Hündin den Ausflug in die Hamburger Unterwelt körperlich unbeschadet überstanden.

Der Geldfälscher sitzt nun hinter Gittern. Doch der wertvollste Fund in diesem Kriminalfall, die kleine Bella, darf endlich wieder in ihrem eigenen Körbchen schlafen – an der Seite von Freundin Mascha.

Mehr Nachrichten über...

Wie findest du diese Geschichte?

Vielen Dank für das Feedback!

Vielen Dank für das Feedback!

Dein Kommentar:
EInloggen zum Kommentieren
Möchtest du diesen Artikel teilen?