Zwei Mitglieder des Such- und Rettungsteams vom Santa Clarita Valley sind in der Schlucht unterwegs. Sie möchten einen Ort für eine Übung auskundschaften.
Als sie in der Ferne einen Hund bellen hören, befürchten sie das Schlimmste. Sie denken, dass eine Person mit ihrem Tier in der Schlucht gefangen sein könnte.
Ein kluger Instinkt
Die Retter folgen dem Bellen etwa zehn Minuten lang, bis sie einen schwarz-weiß-roten Welpen entdecken. Er bellt und rennt auf die Männer zu, dreht dann aber wieder um und läuft den Hügel hinauf. Es wirkt so, als wolle er sie an einen ganz bestimmten Ort führen.
Die Retter folgen dem kleinen Hund. An dem Ort, zu dem der Welpe sie führt, entdecken sie zwei weitere Hunde zwischen Staub und Felsen. Die Tiere brauchen dringend Hilfe. Die Männer bleiben einige Minuten bei den drei Vierbeinern sitzen und rufen Verstärkung.
Eine riskante Rettung
Wegen des unwegsamen und instabilen Geländes kommen die beiden Retter nur langsam voran. Sie achten darauf, die drei Hunde immer bei sich zu haben. Sie tragen die Tiere immer wieder, damit sie nicht von einem Felsvorsprung stürzen. Nach 30 Minuten erreicht die Gruppe flacheres Gelände, wo die Hunde erleichtert und viel entspannter wirken.
Dank einer Telefonnummer am Halsband eines der Hunde kann das Rettungsteam die Halter ausfindig machen. Sie leben auf einem Bauernhof, der etwa 10 Kilometer entfernt liegt. Das Trio wurde seit dem Vortag vermisst und ihre Familie suchte sie bereits überall. Niemand ahnte, dass die Tiere in der Schlucht gefangen waren. Glücklicherweise nimmt alles ein gutes Ende und die drei Hunde erholen sich nun wohlverdient zu Hause.