Man kennt ihn als den Mann, der immer eine Meinung und eine Lösung hat. Martin Rütter ist der „Hundeprofi“, der Analytiker, der Fels in der Brandung für verzweifelte Tierhalter.
Doch am 8. Februar 2026 bröckelt die Fassade. Mit einem einzigen Social-Media-Post offenbart der TV-Star schonungslos ehrlich seinen Schmerz, den er selbst nicht kommen sah. Es ist ein Seelenstriptease, der zeigt: Auch Profis sind vor der Wucht der Trauer nicht sicher.
„Du fehlst hier“
Als der Post am vergangenen Sonntag online geht, passiert dies ohne Vorwarnung. Im Hintergrund spielt der Song „Du fehlst hier“ von Christina Stürmer. Dazu ein einzelnes, eigentlich absolut unspektakuläres Foto. Es zeigt Emma, Rütters vor einem Jahr verstorbene Hündin.
Sie liegt auf dem Bild eingekuschelt im Körbchen, die dunklen Augen wach. Emmas Blick ist direkt in die Kamera gerichtet. Ein Blick, der bis in die Seele reicht. Emma ist seit einem Jahr tot. Doch für Rütter ist die Trauer um sie offensichtlich noch immer schmerzhafte Realität.
„Wie unglaublich ich das unterschätzt habe...“
Was dann folgt, ist ein Geständnis, das Tausende Mark und Bein erschüttert. Rütter schreibt keine Floskeln. Er gibt einen Fehler zu – eine Fehleinschätzung seiner eigenen Gefühle. „Wie unglaublich ich diese Traurigkeit, diese Schmerzen, dieses Vermissen unterschätzt habe…“, steht auf dem Bild. Dazu nur ein trauriger Smiley.
Diese Worte wiegen schwer. Auch für jemanden wie den „Hundeprofi“ Martin Rütter ist die Trauer um sein Haustier ein Gegner, den man nicht einfach wegtrainieren kann. Auch nach 12 langen Monaten nicht. Eine brutale und zugleich bewegende Erkenntnis.
Eine Welle der Tränen
Binnen Stunden wird der Post zum viralen Mahnmal für alle Tierfreunde. Über 24.000 Menschen liken, fast 2.000 kommentieren. Es sind keine gewöhnlichen Kommentare. Es sind Reaktionen von Menschen, die diesen Schmerz nur zu gut nachempfinden können.
„Mir wurde gesagt, die Zeit heilt alle Wunden. Aber das stimmt nicht!“, schreibt ein User und spricht damit aus, was Rütter gerade durchlebt. Ein anderer ergänzt: „Tiere sind Familie. Es wäre unnormal, keine tiefe Trauer zu empfinden.“
Martin Rütter hat mit seiner Ehrlichkeit einen Nerv getroffen. Er zeigt, dass es okay ist, auch nach langer Zeit noch nicht „fertig“ zu sein mit dem Abschied von einem geliebten Tier. Dass der Schmerz bleibt – egal, wie stark man nach außen wirkt.