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Schwarz-weißer Hütehund beobachtet ein Schaf, das in einem Loch auf einem Feld feststeckt

Dank seines Spürsinns und seiner Wachsamkeit hat dieser Hütehund ein Schaf entdeckt. Es war mitten auf einer Wiese in ein Loch gefallen.

© Wamiz / image illustration & RSPCA / Instagram

Sein Hund bleibt vor einem Loch stehen: Was der Halter darin entdeckt, überrascht alle

von Kim Mackowiak Redakteurin

Am veröffentlicht

Ein Hund, ein Spaziergänger und ein Loch. Das klingt wie der Anfang eines Witzes, doch die Geschichte ist wahr.

Bei einer Wanderung in England erwartet ein Hundehalter nur Ruhe und grüne Landschaften.

Er ahnt nicht, dass sein Spaziergang mit einer Tierrettung enden wird.

Der Spürsinn des Hundes warnt seinen Halter vor einer ungewöhnlichen Gefahr

Alles beginnt wie ein ganz normaler Tag. Der Himmel ist klar und die Hunde laufen voraus in der friedlichen Natur. Doch plötzlich bleibt einer der Hunde abrupt vor einem im Gras versteckten Loch stehen. Er bellt, scharrt und wirkt sehr aufgeregt. Sein Halter nähert sich, denn er ist von diesem ungewöhnlichen Verhalten irritiert.

Und dann die Überraschung: Tief im Loch blicken ihn zwei Augen an. Es ist weder ein Fuchs noch ein Dachs. Es ist ein Schaf, das offensichtlich feststeckt und sich nicht allein befreien kann. Nur sein Kopf schaut heraus, während der Rest des Körpers tief in der engen Höhle steckt.

Ein Hilferuf und ein Wettlauf gegen die Zeit

Der Spaziergänger versteht schnell, dass er das Tier nicht ohne Hilfe befreien kann. Er kontaktiert die RSPCA, das britische Gegenstück zum Tierschutzverein. Danach bleibt er bei dem Loch, um das Schaf zu beruhigen und zu verhindern, dass andere es übersehen. Das Warten fühlt sich lang an, doch schließlich trifft das Rettungsteam ein.

Mit Geduld und Spezialwerkzeug gelingt es den Rettern, das Schaf aus dem Loch zu ziehen. Es ist stark geschwächt, aber es lebt noch. Abgemagert, erschöpft und dehydriert, macht das Tier den Eindruck, mehrere Tage festgesteckt zu haben. Niemand hat es gesehen, außer einem neugierigen Hund.

Eine Geschichte mit Happy End, die aber Fragen aufwirft

Tierärzte versorgen das Schaf und geben es seinen Haltern zurück. Diese bekommen einen Hinweis: Sie sollen ihre Herden besser überwachen und die Weiden prüfen. Denn ein solcher Unfall ist zwar selten, kommt aber vor. Ein einfaches Loch, durch Erosion oder einen verlassenen Tierbau entstanden, kann für ein Tier zur tödlichen Falle werden.

Die Geschichte verbreitet sich schnell in den lokalen sozialen Netzwerken. Sie löst eine Welle der Rührung und Glückwünsche für den Hund und seinen Halter aus. Es ist eine einfache, undramatische Geschichte, die aber berührt. Sie erinnert uns an etwas Grundlegendes: Unsere Aufmerksamkeit kann Leben retten, selbst bei einem einfachen Spaziergang.

Wenn der tierische Instinkt zum besten Notfall-Detektor wird

Man spricht oft über den Spürsinn von Hunden, um vermisste Personen zu finden. Sie können auch Krankheiten erkennen oder vor Gefahren warnen. An diesem Tag rettet ein Hund ein Schaf. Und das ist kein Einzelfall: Hunde haben die erstaunliche Fähigkeit, ungewöhnliche Geräusche, Gerüche und Bewegungen wahrzunehmen. Ihr Instinkt, geschärft durch Jahrtausende des Zusammenlebens mit dem Menschen, bleibt eine der besten Hilfen im Unerwarteten.

Vielleicht ist dieser anfangs unscheinbare Spaziergang eine Erinnerung. Eine Erinnerung daran, dass die Natur immer gute und schlechte Überraschungen bereithält. Und manchmal reicht es, auf seinen Hund zu hören, um zum Alltagshelden zu werden.

Übersetzt von Wamiz FR
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