In der polnischen Stadt Oława ereignet sich ein dramatischer Vorfall in einer Wohnung. Ein 28-jähriger Mann verliert beim Baden das Bewusstsein und schwebt in Lebensgefahr.
Auch ein neun Monate altes Baby befindet sich in der Wohnung. Nur durch das schnelle Eingreifen der Familie und das Verhalten ihres Hundes wird eine Katastrophe verhindert.
Ein Hund als Held
An einem Sonntagnachmittag alarmiert eine Frau die Rettungskräfte, weil ihr Sohn lange nicht aus dem Bad kommt. Es ist der Hund, der die Familie auf die Gefahr aufmerksam macht. Er bellt ununterbrochen vor der Badezimmertür.
Als die Tür geöffnet wird, ist die Ursache schnell klar. Der Mann ist an einer Kohlenmonoxidvergiftung ohnmächtig geworden.
Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst treffen sofort am Einsatzort ein. „Der 28-Jährige kommt wieder zu Bewusstsein“, berichtet Wioletta Polerowicz von der örtlichen Polizei. „Aufgrund seines Zustandes wird er jedoch mit einem Rettungshubschrauber für weitere Untersuchungen ins Krankenhaus geflogen.“
Die Feuerwehr bestätigt die Quelle des giftigen Gases. Ein defekter Gasofen ist für das Kohlenmonoxid verantwortlich. Die Einsatzkräfte überprüfen auch die anderen Wohnungen im Gebäude, aber es besteht keine weitere Gefahr.
Auch ein Baby gerettet
Zum Zeitpunkt des Vorfalls befindet sich auch der Säugling in der Wohnung. Ein Familienmitglied bringt das Kind sofort in Sicherheit. Die Rettungskräfte bringen es vorsorglich zur Kontrolle in ein Krankenhaus. Dank des schnellen Handelns aller Beteiligten nimmt die Situation ein gutes Ende.