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Hund und Halterin geraten in eine Lawine
© @ares_masip / Instagram

Helmkamera läuft mit: Lawine reißt Hund und Halterin mit – das Ende ist ein Wunder!

von Stefanie Gräf

Am veröffentlicht

Sie schreit seinen Namen, will ihn wegschubsen – doch Hund Cim rennt direkt zu ihr in die Lawine. Die Helmkamera filmt 30 Sekunden Todesangst.

Es sind Aufnahmen, bei denen einem das Herz stehen bleibt. Ein Video aus den Pyrenäen (Andorra) zeigt die rohe Gewalt der Natur aus der Ich-Perspektive. Die spanische Skifahrerin Ares Masip filmte ungewollt ihren eigenen Albtraum – und den Kampf um ihren geliebten Hund „Cim“.

Das Drama kommt ohne Ansage. Ares kennt die Strecke am Pic de l’Hortell, laut dem Lawinenbericht besteht an diesem Tag eigentlich keine Gefahr. Doch beim vierten Schwung passiert das Unfassbare: Plötzlich fängt der Schnee an zu grollen!

„Der Berg brach unter meinen Füßen weg“

Die Helmkamera fängt jede Sekunde des Horrors ein. Ohne Vorwarnung gibt der Boden nach. Ares verliert das Gleichgewicht, der weiße Hang zerfällt von einer Sekunde auf die andere in tausend Teile.

Dennoch gilt in diesem Chaos ihre einzige Sorge nicht ihrem eigenen Leben, sondern ihrem vierbeinigen Begleiter!

Im Video hört man ihre verzweifelten Schreie: „Cim, Cim!“. Es folgt eine Szene, die jeden Tierfreund erschaudern lässt: Ares versucht noch, den Hund aus der Gefahrenzone zu schubsen. Doch statt sich in Sicherheit zu bringen, rennt der treue Cim direkt auf sein Frauchen zu.

30 Sekunden Todesangst

Die Lawine kennt keine Gnade. Sie reißt beide mit sich. Hund und Halterin werden von den Schneemassen den Hang hinuntergezerrt. „Für mich war das die schlimmste Sekunde von allen“, erzählt Ares später der BBC. „Ein Moment der totalen Ungewissheit. Ich wusste nicht, wie ernst es wird.“

Rund 30 Sekunden lang dauert der Spuk. Eine halbe Minute, die sich anfühlt wie eine Ewigkeit.

Das Wunder im Schnee

Dann stoppt die Lawine so plötzlich, wie sie begonnen hat. Und es grenzt an ein Wunder: Weder Ares noch Cim wurden verschüttet. Das Video zeigt, wie die Skifahrerin aufsteht und den Schnee von ihren Skiern klopft. Neben ihr schüttelt sich Cim – beide sind mit dem Schrecken davongekommen.

Das Erlebnis hat Ares Masip eine Lektion fürs Leben gelehrt, die sie nun mit der Welt teilt: „In den Bergen gibt es kein Null-Risiko. Man muss alles tun, um es zu minimieren, aber manche Dinge lassen sich nicht kontrollieren.“

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