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Mobbing-Opfer adoptiert Labrador: Als sie seine Pfoten sehen, rasten sie komplett aus!

Das pechschwarze Labrador-Mädchen ist eine echte Schönheit. Doch als sich die Züchter den neugeborenen Welpen genauer ansehen, bricht für sie eine Welt zusammen. Denn sie ist anders als ihre Geschwister.

von Stefanie Gräf

Am 29.07.20, 08:30 veröffentlicht

Wegen ihrer speziellen Behinderung ist die junge Hündin etwas völlig Außergewöhnliches und wird schnell auch online ein Thema. Doch während die einen bei ihrem Anblick einen wohligen Gruselschauer erleben, ist der 15-Jährige Luke Salmon aus Orpington in der britischen Grafschaft Kent sofort in sie verliebt.

Luke selbst wird in der Schule oft gemobbt wegen einer Hautkrankheit. Er hat keine Freunde und ist oft einsam. Er kann sich nur zu gut in die Hündin hineinversetzen, die niemand will.

Eine außergewöhnliche Behinderung

Seine Mutter Lauren (33) tut ihm den Gefallen und sie holen die behinderte, schwarze Hündin zu sich und taufen sie auf den Namen Roo. Dies ist die Abkürzung für „Kangaroo“ (engl. Känguru). Denn sie bewegt sich so ähnlich...weil sie sechs Beine hat.

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Roo hat zusätzlich zu den „normalen“ beiden Vorderbeinen direkt daneben jeweils noch ein weiteres Beinchen. Da sie aufgrund von Fehlbildungen keines der vier richtig benutzen kann, ist es für sie nicht möglich, wie andere Hunde auf den Pfoten zu laufen. Aber die Labrador-Hündin hat eine alternative Fortbewegungsmethode entdeckt: Sie legt sich mit der Brust auf die Vorderbeine, nimmt den Popo in die Höhe und schiebt sich voran.

Mutter Lauren beschreibt außerdem, wieso Roo zu ihrem Namen kam: Denn wenn sie zu jemandem auf den Schoß möchte, setzt sie sich auf ihre Hinterbeine und hüpft herum – und das sieht genau so aus wie bei dem australischen Beuteltier.

Bekommt Roo Hilfe?

Bekannt wurde die Geschichte der kleinen Roo, deren junges Herrchen Luke sich wie ein „beschützender Vater“ um sie kümmert, weil sich die Familie um Hilfe an einen bekannten TV-Tierarzt gewandt hat. Sie hoffen, dass er etwas für den kleinen Labrador tun kann.