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Vermisste Frau: Spürhund schlägt an und stürzt sich plötzlich in den Schilf

Hund im Wasser © Symboldbild / Shutterstock

Mit ihren feinen Nasen können Spürhunde der Polizei vermisste Personen innerhalb kürzester Zeit ausfindig machen. Diese Fähigkeit rettete nun erneut einer Frau aus Niederbayern das Leben.

von Nina Brandtner, 06.07.2019

Es ist spät abends, Ende Juni, als eine 64-jährige demenzkranke Frau in der Nähe von Simbach am Inn in Bayern spurlos verschwindet. Noch in der Nacht leitet deshalb die Polizei eine große Suche nach der Vermissten ein. Als die Seniorin auch am nächsten Morgen nicht aufzufinden ist, zieht die Polizei zwei ihrer besten Ermittler hinzu: Die Spürhunde Kekx und Jimmy.

Polizeihund Kekx macht den Anfang: Er beschnüffelt einen Hausschuh der Frau und nimmt sofort eine Fährte auf. Bis zu 48 Stunden können Spürhunde beim sogenannten Mantrailing die Fährte eines Menschen lesen und verfolgen. Kekx jagt dem Geruch der 64-Jährigen hinterher, bis dieser ihn an das Ufer eines Flusses führt. Doch bei 34 Grad kann auch ein Spürhund nicht ewig durchhalten. Um den Vierbeiner vor einem Hitzeschlag zu bewahren, übernimmt an dieser Stelle sein tierischer Kollege Jimmy die Spur.

Und tatsächlich: Auch Jimmy schlägt sofort an und spürt letztendlich die völlig dehydrierte und erschöpfte Frau im Schilf auf. Zu dem Zeitpunkt liegt sie bereits zur Hälfte im Wasser und droht, ganz hinein zu rutschen. Eine dramatische Rettungsaktion durch zwei tierische Helden, die die Polizei in einem Facebook-Post auf den Punkt bringt:

„Für die Vermisste war es nach über 12 Stunden, halb im Wasser liegend, bei 34 Grad die ,Rettung in letzter Minute'.”
 

➖➖ Personensuchhunde finden vermisste Frau ➖➖ Am 26.06.2019, gegen 08.30 Uhr, wurden die beiden Personensuchhundeführer...

Posted by Polizei Niederbayern on Thursday, July 4, 2019