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Kleine Kräuter-Kunde: Dürfen Katzen Petersilie essen?

Katze frisst Petersilie advice
© Shutterstock

Kräuter duften hervorragend und sehen häufig wie eine spannende Herausforderung aus, das findet auch die kleine Samtpfote. Problematisch ist das allerdings, wenn sie auf Kräuterarten stößt, die nicht gut bekömmlich sind oder Schlimmeres. Denn nicht alle Kräuter sind ungefährlich, manche sind gar giftig für Katzen. Der Beitrag verrät daher, ob Katzen Petersilie essen dürfen.

von Nina Brandtner

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Regelfall frisst der Stubentiger keine großen Kräutermengen
  • Bei übermäßigem Verzehr kann es bei manchen Kräuterarten zu Vergiftungserscheinungen und Magenreizungen kommen
  • Wer Petersilie füttert, sollte das nur in Maßen tun
  • Häufig sind die ätherischen Öle in den Kräutern nicht gut für den Katzenmagen

Ja oder Nein: Dürfen Katzen Petersilie essen?

Der ein oder andere Katzenliebhaber kennt das Phänomen, wenn der Stubentiger plötzlich das Kräuterbeet in der Küche oder auf dem Balkon entdeckt. Es riecht so gut und lockt die Samtpfote magisch an. Zu Recht stellen sich hier Besitzer automatisch die Frage „Was dürfen Katzen essen, was nicht?“, wenn es um Kräuter geht. Vor allem dann, wenn der Freigänger mal im Nachbarsgarten unterwegs ist. In solchen Situationen ist die Nahrungsaufnahme der Haustiere am wenigsten kontrollierbar.

Bei vielen Kräutern ist Vorsicht geboten, denn Katzen können bei Petersilie, Schnittlauch und Co. Vergiftungserscheinungen bekommen.

In Petersilie ist beispielsweise das sogenannte Oxalat enthalten. Dies ist grundsätzlich „nur“ begrenzt giftig. Darüber hinaus enthält diese Kräuterart aber auch einen Wirkstoff namens Apiol, welcher eine harntreibende Wirkung auf das Tier ausübt. Bei einer zu hohen Apiol-Konzentration kann es allerdings auch zu Vergiftungserscheinungen kommen. Petersiliensamen weisen beispielsweise eine doppelt so hohe Menge dieses speziellen Wirkstoffs auf.

Unsere Empfehlung: Petersilie sollte kein fester Speiseplan-Bestandteil sein

Ab und an ist es nicht schlimm, wenn die Samtpfote am heimischen Kräutergarten vorbei schleicht. Auch das Naschen von Petersilie macht noch keine ausgewachsene Vergiftung aus. Allerdings gehören Kräuter wie Petersilie nicht grundsätzlich zum festen Speiseplan des Haustiers. Es ist vollkommen in Ordnung, die Mahlzeiten des Stubentigers zwischendurch mit ein paar feinen Blättern der Petersilie aufzupeppen. Dennoch ist es ratsam dies als Ausnahme zu tun und in möglichst kleinen Mengen.

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