Werbung

Schäferundwelpe

Armer Ulf

© Shutterstock

NRW: Mann bringt Schäferhund in Tierpension, 2 Wochen später geht dem Personal ein Licht auf

von Stefanie Gräf

Am veröffentlicht

Als er seinen Schäferhund „Ulf“ in der Tierpension abgibt, erscheint noch alles normal. Doch dann ist die Zeit abgelaufen – und jetzt muss die Polizei ran!

 

Karl P. (64) betreibt eine professionelle Hundepension in Herzogenrath. Bei ihm meldet sich 2020 der Halter des neun Wochen alten Schäferhundes Ulf und erkundigt sich wegen einer Unterbringung seines vierbeinigen Lieblings. Der Mann erklärt, dass er für zwei Wochen auf Montage muss. 

Keine Spur vom Halter

Zusätzlich zur Unterbringung wird vereinbart, dass Karl P. mit dem jungen Rüden auch etwas trainieren soll in der Zeit. Schnell wird man sich handelseinig, und der Hund kann einziehen.

Doch nach Ablauf der 14 Tage folgt die böse Überraschung: Ulfs Halter taucht nicht wieder auf, um seinen Vierbeiner abzuholen. Mehrfach kontaktiert Karl P. ihn telefonisch; zunächst wird er vom Hundehalter vertröstet, schließlich geht er einfach nicht mehr ans Telefon. Nach insgesamt acht Wochen begreift Karl P.: Der junge Schäferhund wurde bei ihm „abgeladen“.

Skurrile Rechtslage

Ulf befindet sich nun im Aachener Tierheim. Weil der Pensionsbetreiber auf rund 700 Euro Kosten sitzengeblieben ist, hat er nun Anzeige wegen Betruges gestellt. Ein Vergehen gegen das Tierschutzgesetz liegt hier nämlich nicht vor, da dem Hund kein Leid zugefügt wurde.

Mehr Nachrichten über...

Wie findest du diese Geschichte?

Vielen Dank für das Feedback!

Vielen Dank für das Feedback!

Dein Kommentar:
EInloggen zum Kommentieren
Möchtest du diesen Artikel teilen?