Am 15. Februar 2026 war es endlich wieder soweit: neue Folgen von „Die Unvermittelbaren“. Die entscheidende Frage bei dem großen Wiedersehen war natürlich, wie es allen ergangen ist.
Doch es gibt nicht nur gute Nachrichten, denn „Jimmys“ Zukunft ist nach wie vor ungewiss. Der schwarze Hütehund-Mix wurde bereits drei Mal vermittelt und landete wenig später wieder im Tierheim. Doch „Hundeprofi“ Martin Rütter will den Rüden nicht aufgeben, obwohl die Chancen für eine Vermittlung alles andere als gut aussehen.
Jimmy, der „Wiederholungstäter“
Jimmys „Vorstrafenregister“ im Tierschutz ist lang und schmerzhaft. Drei Mal zog er bereits in ein mögliches Für-immer-Zuhause ein, drei Mal scheiterte die Vermittlung mit Pauken und Trompeten. Dabei sah es zuletzt lange gut aus: Er kam zur Studentin Jenny. Doch nach sieben Monaten folgte der Rückfall. Es gab mehrere Beißattacken...
Die Konsequenz war hart, aber unvermeidbar: Unter Tränen musste kapitulierte Jenny und brachte den Rüden zurück ins Tierheim Haßberge. Jimmy saß wieder hinter Gittern.
Für viele wäre hier Endstation gewesen. Doch Martin Rütter setzt alle Hebel in Bewegung, damit Jimmy nicht für den Rest seines Lebens im Tierheim-Zwinger bleiben muss. Und ihm gelingt es tatsächlich, eine weitere Chance für den Rüden aufzutun.
Ein Witwer als letzte Hoffnung
Jimmy höchstwahrscheinlich letzte Hoffnung ist Frank. Der Diplom-Designer aus Brandenburg lebt allein auf einem großen Hof und ist daher auf der Suche nach einem Partner, der mit ihm durch Dick und Dünn geht.
Vor fünf Jahren verlor Frank seine Frau an den Krebs. Vor Kurzem starb auch noch sein geliebter Border Collie Kalle mit 14 Jahren. „Der Hund hat mir über schwere Zeiten hinweggeholfen“, gesteht der Designer. Jetzt ist Frank allein.
Ausgerechnet dieser Mann will sich nach all den Schicksalsschlägen einen „Problem-Hund“ mit Beiß-Historie ins Haus holen. Kann das gut gehen?
Ein einziger Blick veränderte alles
Der Kontakt kam über eine Freundin zustande. Frank sieht ein Foto von Jimmy. Und obwohl er von den Attacken weiß, passiert etwas Unerwartetes: „Ich fand seinen Blick toll“, sagt Frank leise, aber bestimmt vor laufenden Kameras.
Trotz der Gefahr, trotz der Trauer, spürt der Witwer eine Verbindung zu dem Hund, der ebenfalls schon so viele Schicksalsschläge erleben musste. Franks Reaktion ist instinktiv: „Ich habe spontan gesagt: Das kannst du schaffen!“
Er bringt Geduld und Erfahrung mit und sieht in Jimmy nicht den Täter, sondern eine Seele, die genau wie er eine Aufgabe braucht.
Der vierte Versuch: Alles oder Nichts
Martin Rütter und sein Team atmen auf, doch die Anspannung bleibt. Es ist der vierte Versuch für Jimmy und vielleicht der letzte. Wenn es auf dem großen Hof in Brandenburg nicht klappt, wo dann?
Die Zuschauer von RTL und RTL+ werden in den neuen Folgen von „Die Unvermittelbaren“ Zeugen eines Experiments, bei dem es um mehr geht als nur Gassigehen.