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Zwei Männer schauen in einen Auto-Motorraum
© Yanya / Shutterstock (Symbolbild)

Sein Auto macht Geräusche: Mann fährt in die Werkstatt und wird zum Lebensretter

von Stefanie Gräf

Am veröffentlicht

Nach einem spontanen Stopp fackelt der Autofahrer nicht lange. Er lässt sein Auto in der Werkstatt komplett auseinanderbauen – die weltbeste Entscheidung!

Ein Autofahrer wird zum Helden, weil er hinhört, wo andere das Radio lauter drehen. Was als Hilfsaktion auf offener Straße beginnt, entwickelt sich zu einem technischen Nervenkrieg, bei dem am Ende ein ganzes Auto zerlegt werden muss.

Der Mann ist mit seinem Pkw im Raum Dachau (Oberbayern) unterwegs, als er plötzlich etwas mitten auf der Straße liegen sieht. Und anstatt einfach Gas zu geben oder in eine andere Richtung zu schauen, trifft er eine wichtige Entscheidung. Doch alles entwickelt sich komplett anders als gedacht.

Selbst der ADAC ist machtlos

Ein Autofahrer sieht ein ca. neun Wochen altes, verletztes Kätzchen mitten auf der Straße liegen. Er hält an, will das Tier sichern. Doch in Panik flüchtet die kleine Samtpfote nicht in ein Gebüsch, sondern klettert in das Innere seines Wagens! Blitzschnell verschwindet das Kätzchen tief im Motorraum – und sitzt in der Falle.

Der Fahrer alarmiert darauf den Pannendienst, doch auch der kann nicht helfen. Das Versteck ist zu verwinkelt, das Tier zu verängstigt. Die Rettung vor Ort scheitert.

Aber während für viele Menschen hier definitiv Schluss gewesen wäre, trifft dieser Mann eine Entscheidung: Er fährt mit seinem Wagen – samt dem blinden Passagier im Inneren – vorsichtig in eine Werkstatt.

Die „Operation“ am offenen Motor

Dort beginnt die eigentliche Rettungsmission. Um an das Tier zu gelangen, müssen die Mechaniker massiv eingreifen. Viele Teile werden fachmännisch abgebaut, Schrauben gelöst, Verkleidungen entfernt. Das Auto wird quasi um das Kätzchen herum demontiert. Dann endlich! Die Mechaniker können das völlig verdreckte, zitternde Etwas bergen.

Der Finder bringt das Tier sofort ins Tierheim Dachau. Die erste Bestandsaufnahme der Tierschützer gleicht einem Krankenbericht: Das Katzenkind hat einen Riss an der Oberlippe ist völlig verschmutzt und ausgehungert.

Doch als sie den kleinen Kater vorsichtig abwaschen, passiert das Wunder: Er beginnt zu schnurren. Sie taufen ihn „Gremlin“.

So geht es Gremlin jetzt

Zwei Wochen nach dem Drama im Motorraum gibt es gute Nachrichten. „Der kleine Gremlin entwickelt sich toll“, schwärmt das Tierheim auf Social Media.

Der Riss an der Lippe ist verheilt. Zwar kämpft der kleine Körper noch gegen einen Giardienbefall, doch die Pfleger sind sich sicher: Dieser Kater ist ein „kleiner Sonnenschein“. Und das verdankt er einzig einem Mann, der sein Auto zerlegen ließ, statt wegzusehen.

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