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Das Gehöft in Römhild
© MDR / News5

Polizei will 40 Katzen retten: Sekunden später müssen Spezialisten und Feuerwehr anrücken!

von Stefanie Gräf

Am veröffentlicht

Dieser Routine-Einsatz in Südthüringen eskaliert komplett: Ermittler wollen 40 Katzen von einem Hof retten und machen plötzlich eine explosive Entdeckung!

Als das Veterinäramt und die Polizei auf einem abgelegenen Gehöft im Römhilder Ortsteil Mendhausen (Südthüringen) anrücken, scheint die Lage eigentlich klar. Ein 82-jähriger Mann hatte gegen das Tierschutzgesetz verstoßen und deshalb war ein absolutes Haltungsverbot gegen ihn ausgesprochen worden.

Der Auftrag der Beamten an diesem Tag: Die 40 auf dem Gehöft lebenden Katzen suchen, sichern und ins Tierheim bringen. Doch was sie dabei zufällig in den dunklen Ecken des Hofes finden, verwandelt die Tierrettung in Sekundenbruchteilen in einen lebensgefährlichen Albtraum!

Polizei soll 40 Katzen sichern

Der 82-jährige Hofbesitzer ist für die Behörden kein Unbekannter. Bereits im vergangenen Jahr mussten Tierschützer in einer dramatischen Aktion bei ihm rund 80 verwahrloste Katzen beschlagnahmen. Doch damals ahnte niemand, welches furchterregende Geheimnis dieser Mann noch hütet.

Während die Polizisten nun das Gehöft nach den verbliebenen 40 Samtpfoten durchkämmten, machen sie eine Entdeckung, die ihnen förmlich den Atem raubt. Zwischen Katzenutensilien und dem Unrat des Hofes stoßen sie völlig unvorbereitet auf ein tödliches Arsenal.

Hof entpuppt sich als wahres Pulverfass

Auf dem Hof wimmelt es nur so von Schusswaffen, massenhaft Munition und brisanten Chemikalien! Die Beamten erkennen sofort die extreme Gefahr: Dieses Gehöft ist ein regelrechtes Pulverfass.

Die harmlose Tierrettung wird damit mit einem Mal zur Nebensache, die Einsatzleitung schlägt sofort Großalarm. Nur Sekunden später rasen die schweren Wagen der Feuerwehr, der Kripo Suhl und Spezialisten des Landeskriminalamtes (LKA) mit Blaulicht in das kleine Dorf. Das Gelände musste großräumig gesichert werden.

Gegen den 82-jährigen Senior wird nun wegen schwerwiegender Verstöße ermittelt – es geht um das Waffen-, das Sprengstoff- und sogar das Kriegswaffenkontrollgesetz. Der mehrtägige Einsatz hielt die Einsatzkräfte in Atem und muss sogar am Montag noch fortgesetzt werden.

Katzen in sicherer Obhut

Während die schwer ausgerüsteten Spezialisten das explosive Gehöft durchkämmen, gibt es zumindest ein tröstliches Happy End. Trotz der hochgefährlichen Situation gelang es den Rettern, alle 40 Katzen sicher vom Hof zu bringen.

Die Samtpfoten, die jahrelang auf einem Arsenal aus Waffen und Chemikalien gelebt hatten, wurden wohlbehalten in verschiedene Tierheime gebracht. Dort sind sie nun gleich in doppelter Hinsicht in Sicherheit.

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