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Polizei Berlin befreit Hunde und Welpen aus Mehrfamilienhaus und hat ein wichtiges Anliegen

Polizei Berlin befreit Hunde und Welpen aus Mehrfamilienhaus und hat ein wichtiges Anliegen

von Stefanie Gräf

Am veröffentlicht

Insbesondere ein Detail geht den Rettern an die Nieren: Auch 12 Welpen sitzen zitternd und trostlos in dem dunklen Keller in Köpenick, getrennt von der Mama.

Es ist ein Einsatz, der selbst hartgesottene Polizisten schlucken lässt. In einem unscheinbaren Mehrfamilienhaus in Berlin-Köpenick machten Beamte am Sonntag eine Entdeckung, die wütend und traurig zugleich macht.

Während oben im Haus das ganz normale Leben stattfindet, Familien fröhlich lachen, Spaß haben und gemütlich im Warmen sitzen, hausen unten im Dunkeln 14 verängstigte Seelen!

Das Grauen im Keller

Die Polizeibeamten des Abschnitts 36 stoßen in einem finsteren Kellerverschlag auf das Elend. Dort, fernab von Tageslicht und Wärme, finden sie insgesamt 14 Tiere. Darunter sind auch 12 winzige Welpen!

Um die offenbar absolut desolaten Verhältnisse zu beschreiben, unter denen die Hunde vor sich hinvegetieren mussten, nutzt die Polizei nur ein einzelnes, trockenes Wort – „tierschutzwidrig“. Wie dramatisch die Situation tatsächlich gewesen sein muss, lässt sich nur erahnen.

Babys von der Mutter getrennt

Besonders herzzerreißend: Die skrupellosen Halter hatten die Welpen teilweise von ihrer Mutter getrennt und in enge Transportboxen gesperrt. Statt Geborgenheit und Wärme gab es für die kleinen Fellknäuel nur Gitterstäbe und Dunkelheit.

Die Einsatzkräfte fackeln nicht lange: Alle Tiere werden sofort sichergestellt und aus dem Horror-Keller befreit. Sie befinden sich nun in sicherer Unterbringung, wo sie endlich richtig versorgt werden. Gegen die Verantwortlichen laufen nun Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

„Das macht mich so wütend“

Der Facebook-Post der Polizei ging binnen kürzester Zeit viral (über 20.000 Likes). In den Kommentaren herrscht insbesondere Fassungslosigkeit darüber, dass die Nachbarschaft nichts bemerkt haben will.

„In einem Mehrfamilienhaus – und kein anderer Mieter hat das gemerkt? Bellen, weinen, der Gestank?“, fragt eine Userin entsetzt. Eine andere schreibt: „Ich könnte weinen, wenn ich sowas sehe.“

Der dringende Appell der Polizei

Doch die Beamten haben neben der Erfolgsmeldung noch eine viel wichtigere Botschaft an alle Bürger. Denn solange Menschen billige Welpen kaufen, wird dieses Leid weitergehen.

Die deutliche Bitte der Polizei Berlin daher: „Bitte kaufen Sie keine Hunde bei Vermehrern oder unseriösen Züchtern. Im Tierschutz Berlin warten genug Hunde auf ein schönes Zuhause!“

Nur wenn die Nachfrage nach „Billig-Welpen“ aus dubioser Quelle endlich versiegt, verlieren solche Tierquäler ihr Geschäftsmodell.

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