Die Temperaturen liegen an diesem Tag unter dem Gefrierpunkt.
Trotzdem steht direkt vor der Tür des Tierheims ein ausgesetzter Pappkarton.
Große Traurigkeit
Auf dem Karton steht eine Nachricht, die den Rettern die Tränen in die Augen treibt. Darauf steht geschrieben: „Ich habe keine Wahl. Entweder die Zwangsräumung oder die Trennung von der Hündin. Ich habe Adoptionsformulare ausgefüllt, aber nichts hat sich getan. Heute war mein letzter Tag und ich stehe mit dem Rücken zur Wand. Sie ist geimpft. Sie ist eine liebe Hündin. Ihr Name ist Tangi.“
Als die Helfer den Karton öffnen, entdecken sie einen zitternden Welpen mit schwarzer Nase und spitzen Ohren. Die neun Monate alte Hündin hat Todesangst. Sie versteht die Situation überhaupt nicht und fürchtet sich vor den fremden Menschen.
Gute Nachrichten
Die Tierschützer wissen nicht, wie lange Tangi in dem Karton war. Glücklicherweise ist sie aber weder krank noch verletzt. Obwohl die kleine Hündin sehr verängstigt ist, sucht sie den Kontakt zu Menschen. Sie schmiegt sich an ihre Retter. Jedes Mal, wenn diese sich nur ein wenig von ihr entfernen, fängt sie an zu winseln. Sie braucht die Nähe, um sich von diesem schrecklichen Erlebnis zu erholen.
Glücklicherweise entspannt sich die kleine Tangi in den folgenden Tagen. So teilt das Tierheim am 14. Dezember die beste Nachricht: Die kleine Hündin wird von ihrer neuen Familie für immer adoptiert! Die Retter sind überglücklich und wünschen Tangi die schönsten Abenteuer!