Viele Hundehalter fragen sich, warum so viele Golden Retriever so jung sterben. Die Gründe dafür sind vielfältig und oft komplex.
Wir stellen hier die fünf häufigsten Todesursachen vor. Sie geben einen Einblick in die gesundheitlichen Herausforderungen dieser Rasse.
1. Krebs
Etwa 60 % aller Golden Retriever entwickeln Krebs. Diese Rate ist deutlich höher als bei anderen Hunderassen.
Eine Studie untersuchte über 15 Jahre lang 655 Golden Retriever. Laut ihr stirbt etwa ein Fünftel der Hunde an einem Hämangiosarkom (22,64 %). Weitere Vierbeiner erliegen einer lymphoiden Neoplasie (18,4 %). Andere sterben an den Folgen eines Osteosarkoms oder von Mastzelltumoren.
2. Fettleibigkeit
Übergewicht ist eine der Haupttodesursachen bei Golden Retrievern. Deshalb muss ihre Ernährung besonders sorgfältig überwacht werden. Jedes zusätzliche Kilo nach dem 10. Lebensjahr stellt ein Risiko für die Langlebigkeit des Hundes dar.
3. Herzerkrankungen
Studien zeigen, dass Golden Retriever bei getreidefreier Ernährung eine Herzerkrankung entwickeln können. Zudem können sie auch an anderen Herzproblemen leiden. Dazu gehören Aortenstenosen oder idiopathische Perikardergüsse.
4. Hüftdysplasie und Gelenkerkrankungen
Golden Retriever haben ein höheres Risiko für Hüftdysplasie als andere Hunde. Gelenkerkrankungen sind an sich nicht tödlich. Sie führen aber oft zu einem starken Verlust der Mobilität, was die Lebenserwartung verkürzt.
5. Andere, seltenere Krankheiten
Ähnlich wie bei Gelenkerkrankungen führen einige dieser Krankheiten nicht sofort zum Tod. Manchmal müssen die Golden Retriever jedoch eingeschläfert werden. Ihr Mobilitätsverlust ist dann so groß, dass sie nicht mehr nach draußen können und ihre Schmerzen zu stark sind.