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Schäferhund vergiftet wegen Stierkampf-Absage
© @juanspaterna / Instagram

Grausamer Racheakt: Hund stirbt qualvoll – weil der Halter einen Stierkampf absagte

von Stefanie Gräf

Am veröffentlicht

Der Bürgermeister der südspanischen Stadt Paterna del Campo, fand seinen geliebten Schäferhund tot auf – vergiftet. Offenbar ein perfider Racheakt.

In der andalusischen Kleinstadt Paterna del Campo (Provinz Huelva) eskaliert ein Streit um ein abgesagtes Stierkampf-Festival zu unvorstellbarer Brutalität. Das Opfer: der geliebte Hund des Bürgermeisters Juan Salvador Domínguez.

Am Dienstag, den 26. August 2025, wurde der Vorfall bekannt, der nun ganz Spanien in Aufruhr versetzt. Der Schäferhund des Bürgermeisters war im Haus von dessen Schwiegereltern tot aufgefunden worden – vergiftet von unbekannten Tätern.

Verzweifelter Hilferuf auf Instagram

Auf Instagram prangerte Domínguez die Tat an: „Wer ist so krank und feige, ein unschuldiges Tier zu töten? So etwas ist barbarisch.“ Viele Bürger sehen die Vergiftung als gezielten Akt der Einschüchterung – ein Signal, das weit über einen Streit um Traditionen hinausgeht.

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Der Bürgermeister ist sich sicher: Diese abscheuliche Tat steht in direktem Zusammenhang mit der Absage des traditionellen „Suelta de Vaquillas“einem jährlichen Stierlauf-Event, das die Regionalregierung Andalusiens nicht genehmigte.

Ein Dokument habe angeblich gefehlt, obwohl die örtlichen Behörden darauf bestehen, diese ordnungsgemäß eingereicht zu haben.

„Wir wollten nie etwas abschaffen“

„Wir wollten das Fest keinesfalls abschaffen – doch nun erleben wir Hass und Drohungen“, erklärte der erschütterte Domínguez in einem emotionalen Interview mit dem Radiosender SER Huelva. Der Bürgermeister betont, dass das Event vollständig vorbereitet war.

Die falsche Darstellung habe „zu ungewöhnlicher Feindseligkeit gegen mich in den sozialen Netzwerken geführt.“ Und die wiederum gipfelte in der Vergiftung eines unschuldigen Hundes, da sind sich Domínguez und viele Einwohner von Paterna del Campo sicher.

Ein Dorf zwischen Wut und Trauer

Politiker über Parteigrenzen hinweg verurteilen den Anschlag scharf. „Giftanschläge, Gewalt oder Angst haben in einer Demokratie keinen Platz“, heißt es beispielsweise. Andere sprechen von einem „gefährlichen Klima der Vergiftung“ – nicht nur politisch, sondern ganz real.

„Mein Hund hatte keine politische Meinung“, sagt Domínguez mit im Fernsehinterview mit tränenerstickter Stimme. „Er war einfach nur ein treuer Begleiter, der niemandem etwas getan hat. Dass Menschen zu so etwas fähig sind, zeigt, wie krank unsere Gesellschaft geworden ist.“

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