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Sie verschenkt ihren Schäferhund auf Ebay: Es kommt, wie es kommen musste

Ein junger Schäferhund wird verschenkt © Shutterstock

Schon das Kaufen und Verkaufen von Tieren bei Ebay ist höchstproblematisch – doch Verschenken ist ein No-Go! Ein Fall in Mayen zeigt nun die schrecklichen Konsequenzen für einen Hund.

von Stefanie Gräf, 23.10.2019

Der  Schäferhund Kovu wächst bei einer Familie in Mayen (Rheinland-Pfalz) liebevoll umsorgt auf, kann jederzeit in den Garten zum Toben und hat sogar ein Nachtlager im Schlafzimmer. Für alle ist es ein Drama, als der Hund nun aus persönlichen Gründen abgegeben werden muss. Er soll verschenkt werden und die Halterin stellt eine entsprechende Anzeige im Kleinanzeigen-Portal Ebay ein.

Verschenkt und spurlos verschwunden

Schon kurze Zeit später findet sich ein vermeintlich passender Besitzer. Kovu wird extra mit Schutzvertrag abgegeben, damit seine Halter sicher sein können, dass es ihm gut geht. Doch diesen bekommen sie nie – wie abgemacht – per Email unterschrieben zurück.

Jetzt ist Kovu wieder aufgetaucht und die ehemaligen Halter sind zutiefst schockiert – wie auch das örtliche Tierheim. Denn am vergangenen Freitag bindet plötzlich ein Mann den verängstigten, scheuen Schäferhund vor der Tür des Tierheims an. Als die Tierschützer dazu kommen, erklärt er, seine Frau sei ins Krankenhaus gekommen und er werde das mit dem Hund nachmittags aufklären. Dann rast er mit seinem roten Mercedes mit Aachener Kennzeichen davon.  

Verschenken ist brandgefährlich

Über den Chip und die Tasso-Registrierung ermittelt das Tierheim Mayen die erste Halterin von Kovu, die schockiert über diese Wendung reagiert. Von ihr erhält das Tierheim die Kontaktdaten der neuen Halter und kann nun Strafanzeige gegen sie stellen.