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„Das ist Pöbelei!“: Martin Rütter spricht bei Hundethema Tacheles!

Martin Rütter dog-serious

Dieses Verhalten gefällt dem Hundeprofi nicht

© Martin Rütter / Facebook

„Es ist ein Ausdruck von Respektlosigkeit!“ – Dieses Verhalten ist für den Hundeprofi ein echtes No-Go. Doch auch erfahrene Hundehalter sind oft ahnungslos.

von Stefanie Gräf

Am veröffentlicht, am aktualisiert

 

Wenn Hunde auf der Wiese miteinander herumtoben, passiert eins oft ganz schnell: Die umstehenden Halter werden angerempelt. Im Eifer des Gefechts, wie selbst Menschen mit langjähriger Hundeerfahrung meistens nachsichtig denken. Doch damit liegen sie in den meisten Fällen komplett daneben!

Hundetrainer Martin Rütter stellt in der aktuellen Folge seines Podcasts „Tierisch menschlich“ am 11.11. 21 klar:

„Das ist Pöbelei!“

Denn wer ganz genau hinschaut, stellt schnell fest, dass diese scheinbar versehentlichen Zusammenstöße immer da passieren, wo die Menschen stehen. Selbst wenn die ihre Standorte wechseln. 

Anspringen ist kein Kavaliersdelikt!

Für Rütter steht fest: „Grundlegend ist die Frage:

Warum glaubt mein vierjähriger Hund, es sei für ihn normal, dass er im Alltag einfach voll in mich reinrennt?“

Springt ein Hund seinen Halter oder andere Menschen an, dann ist in seinen Augen ganz klar Trainingsbedarf vorhanden, „das ist eine Korrekturmaßnahme“ des Vierbeiners. 

Er trennt dabei klar zwischen Anspringen und Hochklettern. Während der Hund beim ersten kurz vor dem Menschen abstoppt und ihn dann mit beiden Pfoten gleichzeitig anspringt, „krabbelt“ das Tier beim Hochklettern an einem hoch. Beim Hochklettern handelt es sich laut Rütter zudem „immer eine sehr freundliche, unterwürfige Geste“. Ziel sei es hier, im Gesicht des Menschen zu schnüffeln oder ihn abzulecken; dagegen ist Anspringen grundsätzlich ein Maßregeln. Hierbei gibt es nämlich „kein freundlich-zärtlich-wuseliges Lecken, sondern ein Dagegenstoßen“.

Während man das Hochklettern einfach nur anders kanalisieren sollte, ist beim Anspringen echtes Training angesagt. Denn, so Rütter, „er könnte auch irgendwann die nächste Stufe gehen“. Dies sei aber meist leicht und schnell zu korrigieren.

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