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„Geisteskranke Psychopathen!”: Hundeprofi Rütter schäumt vor Wut!

Martin Rütter dog-angry
 

Im Internet kochen wegen umstrittener Erziehungsmethoden für Hunde die Emotionen hoch. Martin Rütters vehemente Forderung: „Hört auf Gewalt schön zu reden!“ 

von Stefanie Gräf

Am veröffentlicht, am aktualisiert

Filmaufnahmen von einem kleinen Hund haben große Folgen. Weil ein ziemlich frecher Vierbeiner in der einer 2021 ausgestahlten Folge von „Hundeprofi: Rütters Team“ zu sehen war, der sein unerfahrenes Frauchen traktierte, tobt kurz darauf auf dem Facebook-Account von Hundetrainer Martin Rütter ein Lagerkampf der Extraklasse. 

„Oha. So einer hätte bei mir Fliegen geübt!

So heißt es da etwa oder es wird empfohlen: „Ab in die Suppe mit der Fusshupe“. Für einige User sind die Korrekturmaßnahmen in der Sendung offenbar zu lasch, die Halterin müsse endlich mal richtig durchgreifen, finden sie. Doch dann schießt eine Kommentatorin den Vogel ab!

Diskussion um Hundeerziehung eskaliert

„Früher hat man so einen Hund richtig im Nackenfell gepackt und geschüttelt!“ Das sei „sehr effektiv“. Mehrfach wiederholt sie diesen Ratschlag sogar, obwohl Martin Rütter nachdrücklich fordert, nicht einfach wissenschaftliche Erkenntnisse zu ignorieren. Radikale Erziehungsmethoden aus den 70er und 80er Jahren seien inzwischen längst vielfach widerlegt. Da die Kommentatorin jedoch nicht aufhört, fordert er sie auf, ein Video zu schicken, wo ein Elterntier so mit einem Welpen umgeht. Das sei „der einzige weltweit so verhaltensgestörte Hund“. Hierauf kommt keine Reaktion.

Alles zur Hundeerziehung

Rütters eindringlicher Appell

Kurz darauf meldet sich ein offenbar sehr erregter Martin Rütter noch einmal mit einer Videobotschaft an die Facebook-Gemeinde. Man merkt ihm an, wie ernst er die Empfehlung von gewaltsamen Erziehungsmethoden nimmt. Darin erläutert er, dass Schütteln aus Hundesicht ein „schwerer Verletzungs- und Tötungsversuch“ sei. Wer so etwas mit seinem Hund mache, zeige diesem nur, dass er

mit einem geisteskranken Psychopathen zusammenlebt

Gewalt sei ein No-Go in der Hundeerziehung. Eine klare Korrektur, etwa ein Nackenstoß oder ein Schnauzgriff, sei etwas völlig anderes und mache nur Sinn bei Hunden, die „sozial nicht mehr korrigierbar sind“.
 

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